Der Staat kann’s nicht

Eine Spur von Pleiten, Pech und Pannen durchzieht die bundeseigenen Betriebe. An der Wurzel des Übels steht deren politische Verfilzung und das Geschacher um das Geld des Steuerzahlers. Als Unternehmer taugen Beamte wenig.

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

Daniel Schmidlin

17.06.2018|10:55 Uhr

Bei Staatsbetrieben wie die Post sind die Verwaltungsräte nicht wirklich unabhängig wie das Gesetz es vorschreiben würde und das ist fatal, wird aber nie angesprochen.

Ernst Jeker

16.06.2018|10:26 Uhr

Leuthard und Schwaller tragen die Verantwortung und beide gehörten sofort ihrer Ämter enthoben. Gehe davon aus, dass Leuthard informiert war und deshalb so frühzeitig ihren Rücktritt bekannt gab. Man stelle sich nur mal vor, ein Mitglied der SVP wäre involviert gewesen, die Linken und Mainstreammedien würden Gift und Galle spuken. Wir Wähler müssen ein deutliches Zeichen setzen und Rot-Grün sowie linksorientierte CVP- und FDP-National- und Ständeräten zwingend abwählen, da das Parlament von solchen total verseucht ist.

Michael Wäckerlin

15.06.2018|12:19 Uhr

Meist staatlich geschützte Monopole. Unqualifizierte Führung mit totaler Narrenfreiheit, kein persönliches Risiko. Für Verluste kommt der Steuertrottel auf. De facto Immunität vor Strafverfolgung und zivilrechtlicher Haftung. Wen wundert das Ergebnis?

Hans Georg Lips

14.06.2018|12:48 Uhr

Mit verschiedenen Gaunereien der offiziellen Schweiz verärgert sie Frankreich und schädigt das Image zu Lasten der vielen Auslandschweizer (über 200'000 wohnen in F). Es geht da nicht nur um diese bauernschlaue Postgeschichte, es geht um sehr viel mehr. Es geht um die vielen Pauschalbesteuerten in der Westschweiz. Das gab und gibt viel böses Blut in Frankreich. Und das weiss man in Bern. Einige der Retourkutschen der EU haben ihren Grund im franz. Fluchtgeld. Schweiz im 2. Rang,nach EU Land Belgien. Merken Sie was ich meine? Die Naiven in Bern sind auch noch bösartig. Die Retourkutsche ist unterwegs.

Hans Georg Lips

14.06.2018|12:35 Uhr

Schwaller und Konsorten sofort in Untersuchungshaft! Er ist ja schon daran zu vertuschen durch eigenmächtiges untersuchen. Es gelten zwei Rechte. Eines für den VR Präsidenten einer privaten Bank (Vinzenz) mit privatem Kapital, das freiwillig gegeben wurde. Und eines, wo mit Zwang Steuergeld extrahiert und dann vertublet wurde. Das ist ein erheblicher Unterschied. Wenn Steuergeld, das ja der Allgemeinheit gehört missbräuchlich und betrügerisch verwendet wird, dann ist das hier wohl ein Kavaliersdelikt. Solche Taten mit öffentlichen Geldern sollten doppelt bestraft werden. Alle einbuchten, subito.

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