Intern

Kurz vor Weihnachten ist er angekommen, der neue US-Botschafter in Bern. Ed McMullen, 53, ist seit Jahrzehnten ein enger Weggefährte des US-Präsidenten. Trumps «Mr Switzerland» gewährt einen Blick auf den vielseits verpönten Präsidenten, wie man es noch nirgends gelesen hat. Trump sei ein Schnelldenker, ein passionierter Zuhörer. «Und er ist von absoluter Entschlossenheit, umzusetzen, was er angekündigt hat.» Derzeit laufen die Drähte zwischen Trumps Statthalter in Bern und Washington heiss. «Wir bereiten uns mit Hochdruck auf das World Economic Forum vor.» Wie kurz vor Redaktionsschluss bekannt­wurde, kommt Trump nach Davos. Seite 26

 

Mann, Frau – wie weiter? Wir haben diese ­Frage verschiedenen Autoren und Spezialisten gestellt. Vom Jubel über #MeToo bis zur antifeministischen ­Polemik, vom gewitzten Zukunftsszenario bis zur ökonomischen Gesellschaftsanalyse kam dabei alles Mögliche zusammen, was Grundlage für gutes Streiten bietet, aber auch Versöhnungsansätze im ­Geschlechterkampf zu einer Zeit, in der ­vieles neu verhandelt wird. Über den Konflikt furioser Gesellschaftsdebatten und ­träger Biologie haben wir ausserdem mit Verhaltensforscher Karl Grammer geredet. Die Illustrationen der Titelgeschichte inklusive Cover stammen vom amerikanischen Künstler Bo Bartlett. Seite 16

 

Der 69-jährige Tscheche Jiri Dvorak ist eine der schillerndsten Figuren in der Schweizer Medizin. Während Jahrzehnten war er ­oberster Chef­arzt der Fifa mit Flair für medienwirksame Auftritte und daneben hochdekorierter Rückenspezialist an der Zürcher Schulthess-Klinik. Doch in der neuen Fussballwelt hat es für den Professor keinen Platz mehr. «Das habe ich noch immer nicht verdaut», sagte Dvorak zu seinem Abgang beim Weltfussballverband unserem Redaktor Thomas Renggli. Ein Porträt des Mannes, der 1968 aus der Tschechoslowakei flüchtete, sich in der Schweiz nach oben kämpfte – und nun eine Lücke im Weltfussball hinterlässt. Seite 40

 

In eigener Sache: Am 24. Januar startet eine neue, vierzehntägliche Veranstaltungsreihe «Weltwoche on Tour». Chefredaktor Roger Köppel wird mit interessanten Gästen vor Publikum die Themen des Monats diskutieren. Sie sind herzlich eingeladen! Die Debatten finden in der ganzen Schweiz statt, und zwar immer im Ort, wo der Gast herkommt oder wohnt. Zum Start trifft Chefredaktor Köppel im Hotel «Sheraton» an der Pfingstweidstrasse 100 in Zürich den Zürcher SP-Ständerat Daniel Jositsch. Freuen Sie sich auf eine pointierte, aber faire Auseinandersetzung über die Themen, die uns bewegen, aus anderer Sicht. Weitere Gespräche folgen, unter anderem mit dem Comedian Fabian Unteregger, dem Gewerkschafter Corrado Pardini und der Jungsozialistin Tamara Funiciello. Die Daten und Anmeldeadressen entnehmen Sie bitte den Inseraten in der Weltwoche oder unserer Homepage.

 

Noch ein Nachtrag zur letzten Ausgabe: Wir hatten die schmerzliche Pflicht, journalistisch Abschied zu nehmen von Jürg Ramspeck, dem früheren Feuilletonchef und Chefredaktor dieser Zeitung. Vergessen ging dabei, den redaktionellen Gestalter der Seiten zu verdanken: Unser Nahost-Korrespondent Pierre Heumann besorgte die Konzeption und ­Betreuung der Nachrufe. Ebenfalls ganz herzlichen Dank an die vielen, auch ehemaligen Kollegen, die sich an Jürg Ramspeck ­erinnert haben.

 

 

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