Was die Schweiz mir wert ist

Roche-Präsident Christoph Franz hat kürzlich dargelegt, wie viel seine Firma ohne EU-Rahmenabkommen verlieren würde. Angeblich. Das ist eine etwas enge Sichtweise. Weshalb ich die Sorgen von Herrn Franz nicht teile.

Anmeldung

Bitte wählen Sie einen Anmeldevorgang, der Ihrem Status entspricht.

Für Komplett-Abonnenten

Bitte geben Sie Ihre neue 7-stellige Kundennummer und Ihre PLZ ein.

"Abonnieren Sie die Weltwoche und bilden Sie sich weiter"

Alex Baur, Redaktor

Lesen Sie auch

Mallorca im Mini

Zweieinhalb Tage Sonne und Wind: eine lange Fahrt im offenen Cooper ...

Von David Schnapp

Kommentare

Jean Ackermann

15.05.2018|21:40 Uhr

Bravo! Genau so sehe ich es auch. Präzieser kann man einen solchen Sachverhalt nicht kommentieren. Danke!

Werner Furrer

15.05.2018|17:27 Uhr

Franzen wurde nach dem Prinzip des angeblichen Management-Universal-Genies gewählt - von den grandes familles, den reichen Familien mit den dicken Aktien-Paketen bei Roche. Von der Branche hatte und hat Franzen keine grosse Ahnung. Die grandes familles sollten sich überlegen, ob sie weiterhin einen unfähigen ausländischen Politik-Propagandisten an diesem Posten beschäftigen wollen oder vielleicht nicht doch lieber jemanden mit fachlicher Kompetenz.

Rainer Selk

13.05.2018|19:01 Uhr

Herr Franz 'droht' hier mit den bekannten 'Arbeitsplatzflughafen Zürich Argumenten'. Roche, wie die gesamte Pharma steht unter grossem Druck in Asien usw. Wenn es denen in der Schweiz nicht mehr passt, soll sich 'die Pharma' dorthin 'verkaufen' -> ganz im Sinne des Superglobalismus. Sie werden hier aber auf Granit beissen, wenn sie glauben, die Freiheit der Schweiz mit ihrer direkten Demokratie eigenen Geschäftszahlen 'opfern' zu dürfen. Die finanzielle Verdichtungsfolgen der miserablen Bilateralen bezahlt die 'Pahrma' ohnehin nicht. Und die 'Franz' Drohpille' kauft niemand!

Hans Georg Lips

11.05.2018|17:28 Uhr

Gut hat er dem Fränzchen gesagt, was gesagt werden muss.Ueberhaupt geht es mit den meistden Multis hier bergab seit AUSL. CEOS DIE FINGER AM DRÜCKER HABEN. Auch bei Nestle wird wieder Geld vesrschleudert, 3,5 mal den Umsatz (nicht Gewinn) zahlen. Lächerlich. Wenn CEOS KAUFEN ünerzahlen sie, wenn sie verkaufen, verkaufen sie unter Wert. Sind doch alles Banausen und verludern Schweizer Geld. Parasitär.

Rainer Selk

10.05.2018|11:37 Uhr

Franz' Angstmache gilt nicht und ist abgedroschen. In Sachen Bilateralfriedenskonsolidierungsharmonisierungvertrag mit der EU sind die Masken herunter zu reissen. Es geht nicht um Roches Millionen, es geht um unbezahlbare Güter, wie die freie eigenständige Entscheidung der Schweiz. Hört man sich Aussagen aus der BRD GoKo an, fällt immer wieder Satz: wir müssen auf Brüssel rücksicht nehmen + damit wird alles argumentativ stranguliert bzw. weggerdet, also sich aus der gewählten Verantwortung gestohlen. In Brüssel hocken aber 'bestimmte' Doktrinär-Komissare nach Landesgousto.

Die News des Tages aus anderer Sicht.

Montag bis Donnerstag
ab 16 Uhr 30

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unseren Weltwoche Artikeln. Leider müssen auch wir unsere Datenmenge begrenzen. Als Nichtabonnent wurde Ihr Zugang deshalb aufgehoben.

Profitieren Sie hier von einem einmaligen Angebot und nehmen Sie gleichzeitig am grossen Reise-Wettbewerb teil.