Intern

Der Zürcher Globus-Krawall gilt als Symbol der 68er Revolte in der Schweiz. Aufgrund der Erinnerungen von drei Zeitzeugen – einem Polizisten, einem Bezirksanwalt und einem unbeteiligten Passanten –, deren Wege sich damals zufällig kreuzten, sowie Zeitungsberichten hat Redaktor Alex Baur die Geschehnisse rekonstruiert, welche vor einem halben Jahrhundert die ­Nation bewegten. Seine Recherchen kontras­tieren mit dem Klischee vom ­kreativ-lustvollen Aufbruch der 68er aus der bürgerlichen Erstarrung. Mit peace, love and happiness hatte der Globus-Krawall wenig zu tun. Es war vielmehr eine Orgie von Hass und Gewalt, die bis dahin in der Schweiz unvorstellbar schien und die das Land nachhaltig verändern sollte. In der Krawallnacht zerbrachen nicht nur Flaschen und Strassenlaternen, sondern auch einige Mythen. mehr

 

Unser Gastautor Henry Francis Mount, ein britischer Journalist und Sachbuchautor, hat Prinz Harry einmal persönlich getroffen – und war entzückt von 1,85 Meter Charme und ­Charakter. In der Weltwoche erzählt Mount die Geschichte des jungen Briten, der trotz ­seiner traumatischen Kindheit und dieser turbulenten Jugend, in der er sich um Kopf und Kragen feierte, zu einem Mann von ­Format heran­reifte, der substanzielle Arbeit leistet und am 19. Mai wieder einmal das Richtige tun wird. mehr

 

Seit siebzig Jahren sorgt Israel für Schlag­zeilen, manchmal für positive, meistens für negative. Aber so intensiv die Berichterstattung über Israel auch sein mag: Über die Menschen, die in Israel leben, erfährt man wenig. Die Weltwoche reiste deshalb zu jungen Israelis. Wir wollten erfahren, wie sie die Zukunft ihres Staates sehen und wie sie den Alltag meistern. Wie geht es zum Beispiel einem Paar, das in der Kriegszone am Gazastreifen wohnt? Wie vereinbart ein orthodoxer Jude seinen Glauben mit der Moderne? Oder welche Erfahrungen macht ein Einwanderer aus Äthiopien? Die ­Reportage von Pierre Heumann und Fotograf Amit Shabi lesen Sie auf. mehr

 

Kaum jemand gab Martin T:son Engstroem ­eine Chance, als er vor 25 Jahren das erste Verbier-Festival eröffnete. Heute gehört das kleine Festival zu den wichtigsten überhaupt: Die Weltelite der Klassik trifft sich Jahr für Jahr im Walliser Feriendorf. Nie sind die Topstars der Branche in einem dermassen intimen Rahmen zu erleben. Und alle Künstler sagen einhellig: Nach Verbier kämen sie gerne, da nähmen sie auch eine tiefere Gage als bei der Konkurrenz in Kauf. Wie hat das der schwedische Musikhistoriker geschafft? Das Wunder von Verbier steht im Zentrum der diesjährigen Sonder­seiten zu den Klassik-Festivals des Sommers. mehr

 

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Kommentare

Hans Georg Lips

16.05.2018|08:51 Uhr

@Spycher: Meine Entgegnung wurde ausgesiebt. Ich habe langsam genug von dieser Zensur.

Markus Spycher

13.05.2018|10:46 Uhr

Kein einziger Leser-Kommentar zu den Klassik-Festivals und das in einer Zeitschrift, die konservative Werte hochhält. Aber, aber! Was läuft hier wo schief?

Hans Georg Lips

09.05.2018|13:37 Uhr

Absolut prägnanter Titel.Aber wir haben ja noch viele Idiotinnen unter den Eltern, die gerne das Schlafzimmer ihrer Kinder mit Fressen von Mördern dekorieren. Sei das Guevara oder Marx, alles das gleiche Gesindel. Aber auf den Willy Tell scheissen sie. So sind sie halt, die Progressiven aus dem geistigen Mittelalter.

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