Habt ein Herz für Insekten

Verschwinden Käfer, Wespen, Motten und Fliegen? Eine deutsche Studie geht von einem dramatischen «Insektensterben» aus. Die Solidarität mit den Sechsfüsslern hält sich jedoch in Grenzen. Das zeigen auch die Vorstösse im Nationalrat.

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Kommentare

Jürg Brechbühl

15.05.2018|01:10 Uhr

Mit Insektenforscher Daniel Burckhardt einverstanden. Die Universitäten bilden das Personal nicht mehr aus. Wir haben schlicht nicht die Leute, die überhaupt Fallen stellen und Arten unterscheiden können. Im Kanton Bern zeigt sich der totale Mangel an moderner Feldforschung beim Amphibienschutz. Da werden mit komplett veralteten wissenschaftlichen Grundlagen Schutzmassnahmen geplant, ohne jede Möglichkeit, den Erfolg zu prognostizieren oder zu überprüfen. Die Naturschützer meinen, es genüge, wenn man von Amtes wegen befehlen darf. Jürg Brechbühl, Eggiwil, Diplombiologe UniBE

Regula Neukomm

13.05.2018|09:29 Uhr

Die Chinesen bestäuben ihre Kulturen heute über weite Strecken von Hand, weil viel zu wenige Insekten vorhanden sind. Das blüht uns auch, denn der Rückgang ist offensichtlich: Die meisten älteren Autofahrer können sich noch daran erinnern, wie oft sie ihre Windschutzscheibe von toten Insekten befreien mussten - was heute nicht mehr nötig ist. Saubere neue Welt! Übrigens sind auch die Amphibien, die Vögel, die Reptilien am Verschwinden....

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