Ärztinnen, die aussteigen

In der Medizin nimmt der Anteil der Frauen stetig zu. Gleichzeitig steigen die Kosten für Ausbildung und Arbeitsorganisation. Viele Ärztinnen freilich ziehen sich vorzeitig zurück. Soll man die Studiengebühren erhöhen oder von Aussteigerinnen das Geld für das Studium zurückverlangen?

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Von Hildegard Schwaninger
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Kommentare

Hans Baiker

12.05.2018|14:15 Uhr

Der Artikel enthält technokratisch sozialistisches Brimborium. Auch eine Frau, wenn sie Medizin studiert hat, bleibt ein Mensch, dem man die Freiheit, sein Leben zu gestalten, nicht einschränken sollte. Die Familie ist mindestens ebenso substanziell wie eine gute ärztliche Versorgung. Wievieldes Volkseinkommens bzw. des Steueraufkommens wandertmit steigender Tendenz in die linke Interessensphäre ohneoder mit fragwürdiger Gegenleistung? Linke bevorzugen weiche Wissenschaften und werden notgedrungen Staatsangestellte. Hier sollte man vorrangig etwas ändern.

Jürg Brechbühl

11.05.2018|21:38 Uhr

@Markus SpycherWenn es nur um Luxus geht, dann ist Makramé-Knüpfen in der Migros Clubschule genau gleich gut. Das kann jede selber bezahlen.

Jiri Cejka

10.05.2018|18:36 Uhr

Ärztinnen, die aussteigen sollten das Geld zurückzahlen - und Hochschulabsolventen, die keine Kinder zeugen auch. Artikel zeigt, wie heutige Gesellschaft unsozial und ungerecht aufgebaut ist. Heutige Politiker, die Frauenquote deklarieren, ist Farce. Realität ist, dass Ärztin von Anfang an vor Schicksal-Frage Beruf/Familie steht: Bis 26 Jahre Studium, 10 Jahre 65 Stundenwoche & 30 Überstunden & Verantwortungsbelastung ist keine Basis für Familie. Lohn = 20/Std. 26Std Schicht wird verlangt, verboten, Realität. Übermüdungsrisiken? interessiert nicht. Das ist der «root-cause» des Ausstiegsgrunds.

Markus Spycher

10.05.2018|10:32 Uhr

Ach Brechbühl, Bildung ist doch der erste Luxus, den wir uns leisten sollten.

Jürg Brechbühl

09.05.2018|19:10 Uhr

Die Vollkosten für einen Medizinstudenten sind in den ersten beiden Studienjahren um die 25'000 bis 30'000 Franken, ab dem vierten Jahr in keinem Fall unter 35'000. Für Naturwissenschafter sind es 25'000. Für Geisteswissenschafter, Juristen und all die anderen überflüssigen Guguus Studiengänge um die 15'000. Von mir aus gesehen, sollte jeder Student in der ganzen Schweiz 10'000 Franken pro Jahr zahlen. Dafür gibt es ohne lange Formularkriege Darlehen. Bis zum Studienschluss sind diese zinslos, danach zum normalen Sparheftzins. So überlegen sich alle im voraus, was sie wirklich wollen.

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