Schwule Giraffen, lesbische Makaken

Homosexualität im Tierreich wurde lange Zeit von der zoologischen Forschung negiert. Mittlerweile gilt solches Verhalten als Ausdruck natürlicher Vitalität und Üppigkeit.

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

Markus Spycher

05.05.2018|13:47 Uhr

Vonwegen beschränktem Forscherblick: In der Tat, schmusende Giraffen-Tunten scheinen ein Ausdruck von - wie mir scheint - etwas spezieller Vitalität und dekadenter Ueppigkeit zu sein. Es ist ja möglich, dass solches Sexualverhalten heutzutage mehr zur Arterhaltung beiträgt als schwanzgesteuerte Aggressionen und Imponiergehabe von Männchen. Zu mindest so lange, wie ein natürlicher Feind, der Löwe, vom Aussterben bedroht ist - nun ja, der König der Tiere soll ja, dem Vernehmen nach, gelegentlich einem flotten Dreier auch nicht abgeneigt sein.

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