Netzsperren sind vernünftig

Jungparteien und der Chaos Computer Club der Schweiz bekämpfen das ­neue Geldspielgesetz wegen der vorgesehenen Netzsperren. Auch die SVP lässt sich von der Hysterie anstecken. Die Empörten liegen falsch. Die Sperren sind richtig, das neue Gesetz ist gut.

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

Rainer Selk

05.05.2018|08:52 Uhr

Wenn, wie man dieser Tage zu hören bekommt, dass Sportler und Künstler um ihre Jobs bangen, wenn Spielbankenereträge ins Ausland abwandern, dann ist es um Umkehrschluss wohl so, dass die 'Spieler' in der CH Spo+Küs die Mittel 'erspielen'? Gleiche Argumentationsbasis, wie bei der SRG Billagabschaffung? Was für eine jämmerliche Argumentation der eigenen Tasche versus dem viel höheren Interesse des freien Netzzugangs. Linke Selbstlümmelei versus 'freien Märkten' und SP gewünschtem EU Beiritt? Was für ein 'links progessiver Bauchtanzkassenknüller'.

Michael Wäckerlin

04.05.2018|13:15 Uhr

Das Argument ist absurd. Welche Legitimität hat die Blockierung des Zugangs zu Geldspielen, die offensichtlich nicht in der Schweiz stattfinden und nicht auf Verträgen nach hiesigem Recht beruhen? Konsequenterweise müsste man Schweizern die Ausreise verbieten, sofern der Verdacht besteht, dass diese im Ausland ein Casino besuchen werden. Es ist ein Spielbanken-Schutzgesetz und eine weitere Bevormundung durch einen übergriffigen Staat.

Roland Lörtscher

04.05.2018|12:00 Uhr

Als Experte in Sachen «Ethics in Business» sollte es Herrn Marti eigentlich eine Herzensangelegenheit sein, Andersdenkende anständig zu kommentieren. Seine Arroganz gegenüber dem CCC wird eigentlich nur von seiner ICT-Unkenntnis übertroffen. Netzsperren aus kommerziellen Gründen (und hören sie mir mit dem Gesülze über die Wohltätigkeit auf, die Vergabe dieser Gelder ist vielfach ein beliebtes Politiker-Hobby) sind der Beginn der Zensur und das neue Gesetz öffnet die Büchse der Pandora. Andere werden mit Begehren folgen und die Schweiz wird so in einer Reihe mit China und Nordkorea stehen.

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