Ignazio Cassis’ Appeasement-Politik

Die Schweizer Wirtschaft und Diplomatie wiederholen frühere europapolitische Fehler: Sie drücken in Brüssel aufs Tempo und wollen einen schnellen Abschluss. Das verheisst nichts Gutes.

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Kommentare

Rainer Selk

06.05.2018|11:31 Uhr

Hans Georg Lips. CDU Ötttinger wurde damals von Merkel nach Brüssel abgeschoben, wo er in wechselnden Komissarressorts unwesentlich nichts leistete. Seine finanziellen EU Wünsche sind kaum begründet, lächerlich und erpresserisch. Mit Wegfall von GB werden die Aufgaben + Ausgaben weniger. Folge: Kostenreduktion? Nein, vermutlich Salärerhöhungen, um die wenigen Schultern zu stärken, für die verbleibenden unnützen Aufgaben. Zum Lachen, aber traurig.

Rainer Selk

06.05.2018|11:25 Uhr

Der sog.Integrationsmarktzugangsbilateralenanschlussfreundschafvertrag ist überflüssig. Sollte dessen Ablehnung zur Kündigung best. bilat. Verträge seitens der EU führen, was erpresserisch genug wäre, dann wissen wir, wohin die EU die Reise führen will. Sollte die CH sich in späteren Jahren entscheiden, einen EU Beitritt zu erwägen, würde sie mit dem eingangs erw. Abkommen bereits Verhandlungspostionen aus der Hand geben. Man kann es drehen + wenden, wie man will, das vorgesehene Abkommen ist einseitig, löst nichts + ist im Kern einem demokrat. Land unwürdig.

Hans Georg Lips

04.05.2018|16:02 Uhr

EU Oettinger will den EU Beitrag trotz Brexit erhöhen von 1,0% auf ca. 1,1%. Das würde für die Schweiz bedeuten MINDESTENS 7-8 Milliarden. Entwicklungshilfe und Asylwesen würden keinen Cent sinken. Das sind zusammen irgendwo 20 Milliarden jährlich, einfach für die Sau. Der Schweizer wird raffiniert ausgeplündert und nur wenige merken es.

Hans Georg Lips

04.05.2018|15:56 Uhr

Mit System wird ausgeklammert, was die Schweiz als garantierter Nettozahler oi Brüssel abliefern müsste. Das sind irgendwo 6-12 Milliarden (geschätzt). Man vergesse nicht, dass die Beiträge an die EU IMMER nach Leistungsfähigkeit des Landes berechnet wird. Aber alle schweigen darüber. Wenn man dem Schweizer sagt was etwas kostet, wird er vernünftig. Auch Linke und Europhile können rechnen, wenn es an ihren Geldsäckel geht.

Daniel Schmidlin

04.05.2018|08:45 Uhr

Das Schweizervolk macht es heute dieser Politik leicht. Unabhängigkeit, Suveränität, Neutraliät, Selbständigkeit, Eigenverantwortung sind heute populistische Schimpfwörter am intellektuellen Stammtisch und das Volk zieht in seiner Obrigkeitshörigkeit (SRG) nach. Leider führt dies alles geradlinig in die EU.

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