«Auch Frauen können liebenswert sein»

Alice Schwarzer im Gespräch über die Kernthemen unserer Zeit: Feminismus, Islamismus, den Aufstieg der Rechten – und über ewiges Lieb und Leid mit den Männern.

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

Michael Wäckerlin

04.05.2018|13:07 Uhr

Welchen Wert haben Frauenemanzipation und sensible Beta-Männchen, wenn die Kultur, die diese hervorgebracht hat, an Kinderlosigkeit und Pazifismus zugrunde geht? Und aus welchem Grund sollte die islamische Welt diese katastrophale Entwicklung kopieren wollen?

Daniel Thoma

27.04.2018|22:56 Uhr

Gutes Interview und Frau Schwarzer verdient meinen Respekt. Neben dem Islam-Kram und männlichen Übergriffen wäre es allerdings interessant gewesen, was in diesem Gespräch redigiert werden musste, um den Beitrag zu autorisieren.

Richard Fischer

27.04.2018|09:23 Uhr

Natürlich sind kluge Frauen liebenswert, die sich auch bemühen mit wohlwollender Wunscherfüllung, als Zuhörerin enttäuschter Männer ohne Schuldzuweisungen, entgegen ihrem Instinkt aus dem Patriarchat. Der Mensch ist gezwungen, Massnahmen gegen schwere Enttäuschungen zuergreifen. Daher ist das Widersetzen jeglicher Männerwünsche nachvollziehbar. Rachegefühl? Aber kann eine Frau einen Mann akzeptieren, der nicht auf ihre echten Wünsche eingeht? Warum soll sich ein Mann um eine Frau bemühen, wenn er die Enttäuschung erkennt? Ziehen enttäuschende Frauen nur ungeeignete, gegensätzliche Männer an?

Richard Fischer

27.04.2018|09:00 Uhr

Ich finde es gut, wenn sich Frau Schwarzer gegen den Islam-Machtmissbrauch einsetzt. Die Problematik zur Gleichberechtigung ist jedoch, wer aus der Unterdrückung befreit ist, hat die fatale Neigung selber dominant zu werden. Nach meiner Erkenntnis gedeiht aber die echte Liebe nur, wenn sich beide Seiten bemühen, jegliche Dominanz zu vermeiden! In Beziehungen erwirken Frauen in Tränen Mitleid, Männer das Gegenteil und haben daher nicht diese gewaltlose Möglichkeit bei Enttäuschungen. Vertuschen wenig Taugliche mit schmeichelndem Charme ihre innere Leere? S. Weltwoche 12.18, S.22 Psychopathen.

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