Aus die Maus

Eine Volksinitiative will die Einführung des E-Votings verbieten – wegen mangelnder Sicherheit. Es geht aber um weit mehr: Das Sammeln von Unterschriften für Referenden oder Volksinitiativen in den sozialen Medien wirft Fragen auf, die an die Grundlagen der direkten Demokratie rühren.

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

Peter Reichenstein

19.04.2018|19:38 Uhr

Das Sicherheitsargument scheint mir nicht stichhaltig: Seit Jahren verkehren wir elektronisch mit Banken und zunehmen auch mit Behörden ohne grössere Probleme.Ich vermute auch, dass die Einführung des E-Voting die zum Teil beschämed niedrige Stimmbeteiligung tendenziell erhöhen könnte.Ob das E-Voting spontaner und emotionaler sein würde als die persónliche oder briefliche Stimmabgabe, mag durchaus sein, doch ist dies a priori schlecht? Für mich als Auslandschweizer, der die Stimm- und Wahlzettel meistens nur per FedEx oder DHL fristgerecht retournieren kann, wäre E-Voting sehr willkommen.

Peter Wolff

18.04.2018|21:51 Uhr

„Apropos E-Voting: Was begründet eigentlich die Annahme, dass die hiesige, extrem parteiliche Verwaltung nicht auch Ergebnisse von Wahlen und Abstimmungen in ihrem Interesse beeinflussen will?“ (Artikel 12.3.): Nur Ignoranten erkennen nicht, dass es der Verwaltung ausschliesslich um die technische Abschaffung der Demokratie geht! Teile lokaler und überlokaler Staatsstellen haben längst damit begonnen Briefstimmen zu manipulieren. Weil das aber mühsam und ihnen wahrscheinlich auch zu unsicher ist, will die linke Nomenklatura Wahlen und Abstimmungen nun raschest möglich elektronisch durchführen.

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