Wie viel Rüstung braucht das Land?

Schweizer Waffenschmieden wollen Exportschranken lockern und mehr Unterstützung auf dem heimischen Markt. Das Geschäft harzt.

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Alex Baur, Redaktor

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Von Wolfram Knorr
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Kommentare

Rainer Selk

15.04.2018|14:51 Uhr

Alex Schneider. Glauben Sie wirklich, dass dann keine Rüstungsgüter weltweit mehr geliefert werden? Vermutlich Wunschvorstellung. Wann verbieten wir Victor Inox, wegen Klappmessern und wann die Fabrik für Konservendosenherstellung? Man könnte ja Molotow-Cocktails daraus machen.Oder werden massiven Waffenlieferungen erst zum Problem, wenn Erdogan mit BRD Leoparden nach Mitteleuropa vorrückt? Undenkbar? Wirklich?

Rainer Selk

14.04.2018|10:44 Uhr

Die Frage lautet m. E. viel mehr: 'wie schnell und wieviel Rüstung braucht das Land'?Es scheint, wir stehen in einer vergleichbaren Situation mit ähnlichen Vorzeichen, wie 1939. Nur diesmal sind die Russen an der Reihe. Sollte sich in Osteuropa ein Krieg aus einem 'NATO Fall' in Syrien oder sonstwo entwickeln, steht nur schon in Sachen Luftwaffe genau so schwach da, wie damals (auch verursacht durch die Linke).Die Realität und die 'Einschläge' kommen immer näher. Bundesbern muss langsam in Sachen Rüstung in die 'Puschen' kommen, ob es die Linken passt oder nicht.

Alex Schneider

13.04.2018|09:11 Uhr

Waffen liefern und dann erstaunt sein, dass sie in falsche Hände geraten, ist eine verlogene Haltung. Die Flüchtlingsströme sind die sichtbarsten Zeichen dieses unheilvollen Geschäfts. Das Rotkreuz-Ursprungsland Schweiz kann mit einem Verbot für Finanzinstitute, in die Rüstungsindustrie zu investieren, Vorbild sein.

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