Anfänger und Fortgeschrittene

Einfach, angenehm, übersichtlich: Der neue Kia Stonic ist ein Fahrzeug, das selbst Neulenker sofort mögen.

Vergangene Woche ging es hier um einen Kia für Fortgeschrittene, wenn man so will: den Stinger mit 370 PS und sieben Jahren Garantie zu einem vernünftigen Preis. Nicht, dass nicht jeder den Stinger fahren könnte, aber mancher Autofahrer ist auch mit weniger Leistung ganz zufrieden.

Zum Beispiel jemand, der das Lenken eines Motorfahrzeugs erst mühsam erlernen muss. Diese Woche bleibt es deshalb bei der südko­reanischen Marke Kia, gewechselt wird von der Kategorie «Fortgeschrittene» in jene der «Anfänger». Im Bekanntenkreis habe ich einen Fahrschüler, der vor allem Praxis benötigt. Und der Kia Stonic in Knallgelb mit schwarzlackiertem Dach, der gerade zu Testzwecken in der ­Garage stand, schien mir perfekt für ein paar ­Kilometer Neulenkerfahrt durch Stadt und über Land. Ausserdem wollte ich wissen: Wie findet ein Anfänger den Stonic?

Südkoreanische Leichtigkeit

Das Kleinwagen-SUV von Kia ist lediglich 1,2 Tonnen schwer, deshalb reicht ihm auch ein Turbobenzinmotor mit drei Zylindern und 120 PS, um durchaus flott voranzukommen – und nebenbei auch bei der Versicherungsprämie günstig abzuschneiden. Beim Fahrschüler geht das naturgemäss zunächst etwas gemächlicher vonstatten, dafür hat er sich in kürzester Zeit an das Auto gewöhnt. Die um ein paar Zentimeter erhöhte Sitzposition im Vergleich zu einem normalen Kleinwagen können viel zusätzliche Übersicht bringen. Die knackige Handschaltung ist ebenso einfach zu bedienen wie das übersichtliche Cockpit, das aufgeräumt wirkt und mit seinen Ablagen und gut zugänglichem Anschluss fürs Handy zweckmässig ist.

Der Stonic wird nur über die Fronträder an­getrieben, bringt seine Kraft aber sauber auf die Strasse, federt komfortabel, und die Lenkung bietet auch Anfängern genügend Direktheit und Straffheit, um den Weg zu finden. Schon nach wenigen Kilometern ist mein Fahrschüler angetan von der südkoreanischen Leichtigkeit, mit der sich der Kia durch den Verkehr bewegen lässt. Bei Spurwechseln, die etwas mehr Routine und Übersicht brauchen, hilft der Tote-Winkel-­Assistent, der optisch und akustisch vor allzu riskanten Manövern warnt. Für dreitausend Franken Aufpreis gibt es das «Road Pack», in dem weitere technische Helfer wie der Spur­halteassistent, ein Navigationssystem mit Android Auto und Apple Car Play, Parksensoren oder ein Notbremseassistent enthalten sind, womit man den Stonic zu einem übersichtlichen Preis sehr gut ausstatten kann. Und wie bei jedem Kia sind branchenweit einmalige sieben Jahre Garantie sowie sieben Jahre Navigations-Updates im Preis inbegriffen, was den Stonic zu einem sehr guten Angebot macht.

Neben der erfolgreichen, ohne besondere Vorkommnisse absolvierten Lernfahrt nutzte ich den Kia natürlich auch für die alltäglichen Besorgungen oder Personentransporte. Was für Anfänger gilt, gilt beim Stonic auch für erfahrenere Lenker: Dieses Auto macht es einem leicht – egal, wofür man es gerade braucht.

Kia Stonic 1.0 T-GDI
Leistung: 120 PS / 88,3 kW; Hubraum: 998 ccm
Beschleunigung 0–100 km/h: 10,3 sec
Höchstgeschwindigkeit: 185 km/h
Verbrauch 5,0 l / 100 km (EU-Norm).
Preis: Fr. 20 400.–; Testwagen: Fr. 26 000.–

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