Quälgeist vom Paradeplatz

Praktisch im Alleingang hat ­Journalist Lukas Hässig den Skandal rund um den ­ehemaligen Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz ins Rollen gebracht. Mit seinem Online-Kanalhält er die Bankenbranche auf Trab.

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Kommentare

Jürg Brechbühl

18.03.2018|14:07 Uhr

Irgendwo her muss der Mann seine Informationen haben. Will heissen, der Schweizer Bankenplatz hat nicht mehr einen oder zwei Whistleblower in seinen Reihen sondern eine komplette Kirchenorgel mit Registern. Die Grossbanken haben ihr Angestellten in die USA verkauft. Die Bankangestellten rächen sich und verkaufen ihre Arbeitgeber. Und von den jungen ist niemand mehr so blöd und will Banker werden. Jürg Brechbühl, Eggiwil, Staatsfeind No. 1

Daniel Thoma

17.03.2018|00:47 Uhr

Das Portal lebt von Leaks, Klatsch und Tratsch in der Finanzgemeinde. Die Leute lieben es, wenn die von Mitläufern aufgebauten Superhelden zur Abwechslung für einmal Staub fressen müssen und Diskussionen in den Kantinen beleben. Macht aber Hässig (nomen est omen) nicht zwingend zur Leuchtfigur des Journalismus.

Hans Zumstein

15.03.2018|15:02 Uhr

Erfolg produziert fast zwangsläufig Neider. Weiter so Herr Hässig. Es braucht Leute wie ihn, die jeden Stein drehen und ohne Rücksicht auf VIP Status Verborgenes an's Licht der Oeffentlichkeit bringen.

Die News des Tages aus anderer Sicht.

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