Jagdfieber

Seit der ehemalige Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz in Untersuchungshaft ist, spekulieren Medien weitherum über seine Straftaten und über die Mitschuld seines Nachfolgers Patrik Gisel. Was ist bei Raiffeisen genau passiert?

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Alex Baur, Redaktor

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Von Urs Paul Engeler
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Kommentare

Josef Stäuble

12.03.2018|09:02 Uhr

Herr Vincenz wird diesem Schlamassel mit einer grossen Entschädigung entgehen können und nachher wieder der grosse Chef sein. Eine Krähe hat noch nie einer anderen ein Auge ausgepickt! So weit sind wir heute schon gekommen und es wird so weiter gehen.

Markus Dancer

11.03.2018|06:38 Uhr

Grundsätzlich jeder CEO eines Geschäftes steht mit einem Bein im Gefängnis! Nur Journalisten dürfen sich offenbar alles erlauben, lügen, teuschen, manipulieren usw. Aber auch unsere Gesetze u. das Rechtswesen ist am verludern, politisch verseucht, Gesetze sind nicht mehr zeitgerecht! Vinzenz ist in Untersuchungshaft, offenbar hat der Staatsanwalt genug Beweise zur Anklage. Wie die Richter, die ebenfalls nicht über all Zweifel erhaben sind dann einmal entscheiden werden, steht in den Sternen. CEO's sind für gew. für Ungemach dieser Art auf Gesch.-Kosten versichert!

René Sauvain

09.03.2018|17:41 Uhr

Waren die Herren und Damen Verwaltungsräte und die Verantwortliche Kontrollstelleüber längere Zeit Ferienabwesend? Werden die Sitzungsgelder und Boni erhöht, wenn jemandem Fahrlässigkeit nachgewiesen kann, oder ist der Besen gross genug um die ganzeAngelegenheit unter den Teppich zu kehren? Wäre ja kein Einzelfall!!

Rolf Kielholz

09.03.2018|16:01 Uhr

Auch massgebende Vetreter aus der Versicherungs-Konkurrenz haben sich gefragt, wie eine erstklassige Unternehmung wie die Helvetia einen ausgeprägten Selbstdarsteller/Schaumschläger wie Herr Vincenz zum VRP berufen konnte. Seine Haltung zur Bankgeheimnisfrage bzw AIA deutete auf eine unsägliche Verbindung (oder war es ein Auftrag...?) in der BR-Bündner-Connection hin...

Daniel Thoma

09.03.2018|10:49 Uhr

Die bis dahin beschaulich operierende Raiffeisen Kolchose wurde während der von Staatsdirigismus verursachten Finanzkrise von einem Tsunami aus Fluchtgeldern überrascht, welche irgendwie untergebracht werden mussten. Und das Management befand sich plötzlich in der Big League, was ihnen leider, wie bei vielen Lottogewinnern, zu Kopf stieg. Das öffentliche Geheul hierzu bezeugt nur die Enttäuschung der linksgewickelten Naivlinge und Neider. Die bedenkenswert breite Zustimmung zum staatlichen Rotfunk spricht übrigens Bände.

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