Einstürzende Sandburgen

Wie gefährlich sind Killer-Games? Wächst eine Generation heran, die in Brutalität ein legitimes Mittel der ­Konfliktlösung sieht? Im Gegenteil: Kinder können sich in Videospielen mit den Schattenseitendes Menschseins auseinandersetzen.

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Alex Baur, Redaktor

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Von Jürg Altwegg
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Kommentare

Marianne Levron

04.03.2017|18:14 Uhr

Gewiss, Kriegs-und Gewaltspiele hat es schon immer gegeben. Früher spielten die Knaben (die Mädchen natürlich nicht..) mit Zinnsoldaten und fertigten sich Pfeil und Bogen an.Sie waren nicht im Krieg, aber sie taten "als ob".Die heutigen Videogames hngegen gaukeln eine fast perfekte Realität vor. Der Spieler kann sich in die Gewaltszenen hineinleben; er wird eine der handelnden Figuren. In jugendlichen, noch in der Entwicklung begriffenen Gehirnen kann das Spuren hinterlassen.Meiner Meinung nach sind diese Spiele und die entsprechende "Musik" nur eingeschränkt und unter Kontrolle zu bewilligen.

Jürg Brechbühl

01.03.2017|20:47 Uhr

Ich weiss nicht. Abgesehen davon, dass die heutigen Videogames virtuelle Gewalttaten erfordern haben sie auch eine eigene Dimension von Realitätsnähe, was die Sinneserlebnisse, Bilder, Bewegungen, Geräusche, Zeitabläufe angeht. Sie verändern auch auf dieser Ebene die Wahrnehmung der Umgebung. Wir haben auch Schiffe versenken gespielt und das war auch virtuelle Gewalt. Dennoch ist es anders.

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