Keine Angst vor der grauen Liste

Die Konstrukteure der Unternehmenssteuerreform III gingen davon aus, dass die Schweiz die kantonalen Steuerregime sofort abschaffen müsse. Andernfalls drohe die Abstrafung durch die OECD. Dieses Argument wurde zu wenig hinterfragt. Das Nein an der Urne bietet dazu eine neue Gelegenheit.

"Abonnieren Sie die Weltwoche und bilden Sie sich weiter"

Alex Baur, Redaktor

Lesen Sie auch

Arthur Cohn

Ein Abend mit dem grossartigen Autorenfilmer und gewinnenden Botschafter de...

Von Roger Köppel

Kommentare

Henry F.

27.02.2017|00:46 Uhr

Ach was, den Wald vor lauter Bäumen....! Reiner Aktivismus. Die einen aus lauter Blödheit und lass-mich-dabeisein, die anderen, weil sie alles vergessen haben, was die Schweiz einst ausgemacht hat. Der ausschliessliche Aufenthalt unter Leuten, die sich unbesehen für alles begeistern, was vom Ausland kommt, scheint über alle Massen ansteckend zu sein. Strohköpfe sind immer sofort Feuer und Flamme.

Hans Baiker

23.02.2017|14:55 Uhr

Seitens der EU liegt ein Reihe von "dringlichen" Forderungen an die CH vor, die unser Bundesbernalle erfüllen will. Ich würde ein "EU-Moratorium" mit einem Marschhalt bis der Brexit abgewickelt ist, vorziehen. Weshalb die CH (BR Leuthard) u.a. die Ukraine mit 100 Mio. unterstützen muss, ist mir als Normalbürger nicht verständlich. Die Ukraine führt einen völkerrechtswidrigen Krieg gegen die eigene Bevölkerung. Die CH-Spende wird diesen voll mitfinanzieren. Es überschreitet die Neutralität bereits, indem OSZE-Hug, nach eigenen Angaben, für die Ukraine arbeitet.

Die News des Tages aus anderer Sicht.

Montag bis Donnerstag ab 16 Uhr 30

Die Redaktion empfiehlt

Voll auf Kurs

In einem Jahr verlässt Grossbritannien die Europäische Union. Auc...

Von James Delingpole

Mord ohne Mörder

Das Bundesgericht hat Zeljko J. überraschend freigesprochen. Die Vorin...

Von Philipp Gut

Ihre ­Augen sind unergründlich

Ihre Nacktheit nennt sie Kunst, «#MeToo» ist für sie kunst...

Von Matthias Matussek