Zwei Pässe, zwei Herzen

Nach dem Korruptionsskandal im Tessiner Migrationsamt will Staatsrat Norman Gobbi keine ausländischen Beamten mehr anstellen. Er wirft damit eine Tabufrage auf: Untergraben ­importierte Chefbeamte die Zuverlässigkeit von Schweizer Institutionen

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Kommentare

George Lips

18.02.2017|10:43 Uhr

@Frau Müller. Sie sagen es richtig. Auch die Schweiz ist bereits überall durchsetzt mit den linken Typen und bald wird es bei uns sein wie im dekadenten Frankreich, wo 75% der Jungen zum Staat wollen. Als Berufswunsch.

George Lips

18.02.2017|10:43 Uhr

Gobbi und Brunner haben beide recht. Wir müssen das korrigieren. Wie ärgere ich mich, dass ich in unserer Stadt überall auf Ausländedr treffe, auch in Abteilungen wo subtile Kenntnis des Schweizseins gefragt sind. Die Sauerei kann man nur abstellen und mit dem Grundsatz ONE IN, TWO OUT. Ausländer meine ich. Eine Million ist zuviel hier.

George Lips

18.02.2017|10:40 Uhr

Als deutscher Professor komme ich aus zweit- und drittrangigen Hochschulen in die einzgen beiden Hochschulen die in Kontinentaleuropa an der Spitze stehen. Und verdiene zwei bis drei mal mehr als zuhause.Wie geht das auf für die Schweizer?Ein Professorenpaar hier kann gut und gerne eine halbe Million kassieren. Wo ist die Gegenleistung? Und Englichs können die wohl kaum besser als die Schweizer. Wir brauchen weniger Deutsche und mehr aus dem englisch sprechenden Raum USA, UK.Der neuste Wirz sind Asylanten mit Zugang an Unis. Die Schweizer muss man fördern, nicht die Afrikaner.

George Lips

18.02.2017|10:39 Uhr

Früher konnte man den Hochschulen "Nazifreundlichkeit" nachsagen. Das deutsche "Element" war immer stark. Es ist alles langsam pervers, was in unserem Bildungsystem passiert. Da behindert man gezielt die Ausbildung von Schweizer Aerzten und stellt dann Ausländer ein, die nie einwandfrei kommunizieren können mit ihren nicht vorhandenen Sprachkenntnissen. Diese deutsche Ueberschwemmung an den Hochschulen geschieht auf dem Hintergrund, dass die meinen, die Schweiz sei ja das gleiche wie Deutschland. Für uns sind Deutsche keine Internationlisierung. Dort gibt es nur UNIs 2. und 3. Ranges.

Jürg Brechbühl

18.02.2017|04:12 Uhr

Vergleichend beobachte ich die letzten 30 Jahre, welche Berufe vebürokratisiert wurden: Forschung an den Universitäten, Forschungsfinanzierung. Inhalt und Organisation des Studiums. Der ganze Arztberuf, die Krankenpflege in den Spitälern. In all diesen Bereichen läuft das schweizerische Personal in Scharen davon. Die Schweizer verweigern sich, weil die ganze Bürokratie nicht ihrem Berufs- und Lebensverständnis entspricht. Deutsche sind willige Vollstrecker dieser Exzesse. Das System läuft Amok, wenn wir auch noch Deutsche anstellen, um die Bürokratien auszubauen. Jürg Brechbühl, dailyecologist

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