Der unsichtbare Dritte

Der Rücktritt von Donald Trumps Sicherheitsberater Michael Flynn zeigt eines: Russland muss gar nichts tun – und ist in Washington dennoch präsent.

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

Hans Baiker

19.02.2017|13:05 Uhr

Zum Zeitpunkt des Telefons war Flynn noch Privatperson. Mit diesemStatus durfte er mit dem Botschafter über alles reden. Die Washington Post ist mit der CIA verbandelt. Sehr wahrscheinlichlautet die Botschaft an Flynn: Du lässt dir was anhängen, damit du zurücktreten musst, wenn nicht, kann dir was zustossen. Trump hatdie Botschaft jedenfalls so verstanden. Die Sicherheitskonferenz in München, angeführt von McCain, hat eigentlich nur Massnahmen gegen Russland beschlossen.

Hans Baiker

18.02.2017|12:03 Uhr

M. Levron: Soros soll nach Flynns Rücktritt mit 500 Mio. gewettet haben, dass es Trump nicht mehr lange macht. Die Demokraten sind für einen kalten Staatsstreich ähnlich, jedoch effizienter gerüstet als seinerzeit die NSDAP. Es ist in den USA gesetzlich verboten, die Telefone von Botschaftern abzuhören. Wir dürfen davon ausgehen, dass der "Deep State" den Krieg mit Russland unbedingt will. Flynn als ehemaliger Geheimdienst-Insider muss kaltgestellt werden. Sie werden vermutlich Macron wählen. Macron verteidigt das EU-Projekt, damit unter dt. Führung auch diesen Krieg.

Marianne Levron

18.02.2017|10:36 Uhr

Ob noch jemand im Weissen Haus ein Risiko für die nationale amerikanische Sicherheit darstellt ? Aber sicher - Donald Trump selber ! Seine Unfähigkeit,dieses hochkopmlizierte Land zu leiten, wird jeden Tag deutlicher. Auch die Wahl seiner Mitarbeiter ist katastrophal. Nichts als Geldmenschen und Generäle, die gegeneinander intrigieren. America last....

Hanna Willimann

16.02.2017|20:47 Uhr

Flynn behauptet, dass in besagtem Tf-Gespräch die Sanktionen gar nicht zur Sprache gekommen seien und dass dieses sich hauptsächlich um die ausgewiesenen 35 russischen Diplomaten gedreht hätte. Was wenn Flynn gar nicht lügt? Was wenn er einfach auf der Abschusslinie der alten Garde um die neoliberalen Demokraten und der neokonservativen Republikaner war? Dass es sich mit Flynn um den von diesen Köpfen meistgehassten Mann um Trump handelte war klar. Er könnte auch einfach nur erfolgreich aus dem Hinterhalt zur Strecke gebracht worden sein. Und mit dem Arbeitsminister geht ja nun die Treibjagd auf die neue Regierung nun fröhlich weiter.

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