Plädoyer für eine andere Globalisierung

Wenn wir wollen, dass die Menschen den unaufhaltsamen gesellschaftlichen Wandel begrüssen, müssen wir umdenken. Die Herausforderung ist zu schaffen.

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

Meinrad Odermatt

03.01.2018|15:20 Uhr

Wenn das eigenverantwortliche Wohl der Völker (Nationen), die Basis allen Denkens und Handelns ist, was seit Jahrtausenden der Fall war und ist, dann kann von einer Globalisierung gar keine Rede sein. Wer Globalisierung erzwingen will, strebt nach Macht. Er will einen "Eigentümerwechsel" erzwingen: Weg mit dem störenden Volk, dem jetzigen Land- und Ressourceneigentümer. Alle Macht der Wirtschaft. Dazu müssen Grenzen fallen und die Macht der Völker gebrochen werden, um ein absolutes "Primat der Wirtschaft" über die Selbstbestimmung der Völker zu erzwingen. Scheinintelligente vor Scheindummen!

Inge Vetsch

31.12.2017|13:20 Uhr

Eine solche "Neue Art der Globalisierung" müsste dem Profitdenken und der Ausbeutung abschwören und auf gegenseitigem Respekt und gegenseitiger Genügsamkeit basieren. Solange aber (ein gewisser Prozentsatz nur??) die Menschen so sind und bleiben werden, wie sie sind und schon immmer waren, sehe ich da leider nicht Schwab, sondern schwarz.

Michael Wäckerlin

28.12.2017|15:24 Uhr

Auch "smarte" Globalisierung schafft folgende Tatsachen nicht aus der Welt: Global Governance (gemeint ist: Government) muss definitionsgemäss die Selbstbestimmung abschaffen. Und zugleich mit Druck und Gewalt verhindern, dass irgendjemand den Club unter der weisen Führung der Oberglobalisten wieder verlässt. Dazu muss man Menschen, die den Wunsch nach Selbstbestimmung hegen, eben ganz smart und agil unterdrücken.

Patrick Achermann

28.12.2017|10:41 Uhr

Ach ja, der Herr Schwab. Leider hat er hier einen Text verfasst, dem jegliche Relevanz fehlt. Wie auf einer Perlenschnur reiht er Worthülse an Worthülse, verbunden durch Konjunktive. Diese abgehobene, weltfremde Gerede kann genauso gut von einem Gymnasiasten stammen, der, nachdem er ein, zwei Klassiker der politischen Literatur durchgeblättert hat, einen eigenen ersten Entwurf für eine bessere Welt zusammenzimmert. Dieser Umstand fällt umso mehr ins Auge, wenn man Schwabs Text den Einsichten Michael Burleighs, eine Seite weiter geblättert, gegenüber stellt.

Daniel Thoma

22.12.2017|10:50 Uhr

Schöne Worte, denen man eigentlich nur beipflichten kann. Tönt aber irgendwie nach elitärem Masterplan (smart globalization) und Weltregierung (agile government). Die einfachen Leute sind auf den aktuell angebrachten Kurs zu bringen oder sonstwie ruhig zu stellen. Entweder per Gesetz oder mit Gewalt. Damit die Führungsdynastien in ihren Elfenbeintürmen ihr mehr oder weniger verdientes Auskommen haben. George Orwell lag da schon irgendwie richtig.

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