«Kraniche sprechen sich ab»

Der deutsche Förster und Bestseller-Autor Peter Wohlleben ist überzeugt, dass der Mensch die ­Pflanzen- und Tierwelt missversteht. Er erklärt das Unverständliche.

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Kommentare

Christine Joos

29.12.2017|12:16 Uhr

Wir können die Welt eines Mitmenschen mal besser, mal weniger gut verstehen und doch wissen wir, dass er eine hat. So ist es auch mit der "restlichen" Natur: Wir erahnen die Welten der Lebewesen und verstehen sie mal besser, mal weniger gut. Ansonsten hat D. Thomas gesagt, was ich auch empfinde. Wenn ich mit Tieren und Pflanzen "kommuniziere", geht es mehr darum, dass ich meinen (überschwänglichen) Gefühlen der Zuneigung und Freude Ausdruck verleihe, als dass ich erwarte, von ihnen verstanden zu werden. Wobei das bei meinen Haustieren und Hausbirke natürlich und durchaus der Fall war und ist.

Daniel Thoma

25.12.2017|10:03 Uhr

Ich teile seine entspannte Haltung und Bewusstheit über die komplexen Zusammenhänge in der Fauna und Flora, wozu auch wir Menschen gehören. Selbstverständlich verfügen alle Organismen über Strategien, Gefühle und Kommunikation und reagieren auf Veränderungen/Einflüsse mehr oder weniger erfolgreich. Da können wir nur lernen.

Brigitte Miller

23.12.2017|08:25 Uhr

Nur wie Herr Wohlleben darauf kommt, dass Pferde Schamgefühle empfinden, würde mich noch interessieren. Ich hätte nie den Eindruck gehabt, dass Pferden eine solche Art von Gefühlen möglich sind. Sie leben im Augenblick, wenn sie auch ein gutes Gedächtnis haben.

Markus Spycher

22.12.2017|16:00 Uhr

@Jürg Brechbühl. Ich kann nachvollziehen, dass für Sie ein Peter Wohlleben ungefähr dasselbe ist, wie ein André Rieu für zünftige Musiker. Akademisch Verbildete schauen ja gerne ach so überlegen grinsend auf sog. Laien herab. Ich habe nicht behauptet, Wohlleben habe wissenschaftlich hieb und stichfest Neuland erforscht und dokumentiert. Aber es könnte ja sein, dass ein in Verhaltensbiologie ausgebildeter und in der Praxis versierter Förster einem Oeko-Biologen intellektuell überlegen ist...Vielleicht verwechslen Sie, Brechühl, auch nur Ethologie mit Ethnologie.

Jürg Brechbühl

21.12.2017|23:45 Uhr

@Markus Spycher, Falls christliche Erbauungsliteratur ihr Eichwert ist, dann könnte ich Ihnen sogar zustimmen.

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