«Ich fühle mich als Ethnologe»

Gilles Marchand hat die SRG als Generaldirektor mitten in der hitzigen Debatte um die Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren übernommen. Noch selten zuvor polarisierte die nationale Medienanstalt so sehr. Wie geht es weiter? Was will Marchand? Und wie sieht er die Schweiz?

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

Rainer Selk

04.01.2018|21:41 Uhr

Das CH weite SRG Übertragungsnetz ist fertig, abgeschrieben + bedarf ledlich der Pflege. Die Kosten dafür müssten seit Jahren sinken? Schauspieler aus aller Welt trampeln um Rollen auf Teppichen. Die Gagen sinken seit langem + damit die Produktionskosten! Die Kosten dafür müssten seit Jahren sinken? Kosten für Kameras + Outfit sinken seit Jahren. Für was braucht diese SRG so viel Geld? Es sind die zu hohen Overheadkosten, also Personalkosten, abgesichert durch satte Tarifverträge. Die Bahn usw. kann man benützen oder nicht! SRG muss man blechen, ob mam will oder nicht. Es reicht!

Rainer Selk

30.12.2017|18:49 Uhr

Joss. Den Beweis versus die Fr. 1200 bleiben Sie schuldig, wie den 'Schrott', den SIE meinen bezahlen zu müssen. SRG bleibt Zahlendarlegungen schuldig, was sie heute tatsächlich kostet. Videoprofis mit geringsten Mitteln liefern beste Beiträge! Was nicht geht, ist eine 'Gebühr', die Jeden im hintersten Winkel zwingt, SRG Zwangsbeiträge zu berappen. Ihre Programmlieblinge sind IHR Wunsch, nicht meiner. Mit dem roten Knopf sind die Gebühren nicht weg. Die SRG ist auf dem hohen Ross, miefige Kosten- aber keine (Un-) Kulturklammer. Schluss mit Quersubventionen via Swisscom etc.! Ja zu NO Billag!

Rainer Selk

29.12.2017|18:45 Uhr

Ethnologen (Völkerkundler) betreiben systematische + auch geschichtliche Sozial- + Kulturwissenschaft bei ethnischen Gruppen + indigenen Völkern, wobei unter Kultur die Gesamtheit der Lebensweisen einer Ethnie verstanden wird: ihre wirtschaftliche, sozia. + politi. Organisation, ihre Religion, Rechtsvorstellungen, Medizinkunde, Musik + sonstigen kulturellen Ausdrucksformen.Hr. Marchands Konterfei macht den Eindruck eines reform. Pfarrers, mit zumeist unverbindlichen + gummiartigen Aussagen. Sie sind getragen von miefig schotternd spröder Arroganz der 'gestrig Eineitswahren'.JA ZU NO BILLAG!

George Lips

29.12.2017|04:11 Uhr

Dieser Mann weiss gar nicht worüber er redet, wenn er über das Verhältnis der Welschen zu Frankreich vergleicht mit dem Verhältnis der Deutschschweizer zu Deutschland.Aufgrund der Verbrecher der Nazis haben wir uns definitiv abgegrenzt. Die Welschen hingegen beten "la Grande Nation" immer noch an,trotz der Verbrechen der franz. Milizen, die 70'000 Juden den Eisenbahnwaggons zugetrieben haben.Kein Problem für Sozen.Zudem hat Marchand bei TSR Geld nur so herausschmeissen können, bis endlich der Anteil reduziert wurde. Hoffentlich wird no Billag angenommen. Zero base planning ist gefragt Monsieur.

George Lips

29.12.2017|04:03 Uhr

Dieser Herr sollte ein bisschen die SRG Finanz"Kultur" studieren. Welsche und Tessiner werden noch heute (weniger als vorher) mit Geld überschüttet und haben immer noch viel zu hohe Personalbestände. Mit vollen Hosen kann man gut sch...... Das muss so oder so stark reduziert werden (mehr als 1000 staff im Tessin) Die Pöstchenverteilerei sollte absolut beendet werden. Besser er macht zur Sicherheit ein "Zero base planning". Und, was SF als Nachrichten verzapft sind wirklich NACH - richten, die ich schon kenne aus internationalen Medien. Teletext (ohne Grinden) genügt mir.

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