Gott und Politik

Die aufgeklärten westlichen Demokratien fussen auf christlichem Fundament. Will der Westen den Kampf gegen den Islamismus gewinnen, kann er nicht umhin, seine eigenen Werte und deren Geschichte anzuerkennen.

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

Rainer Selk

01.01.2018|21:37 Uhr

@Vetsch. M. a. W., Frau Vetsch, wenn die Dekadenz westlicher sog. 'Leitkuhkulturorstellung' aus christlich sozial abgeleitetem Unsinn auftritt, wird es sehr eng. Die offene Frage bleibt, was ist 'christlich'? Sozial kann das kaum 'erfüllen', weil die Botschaft im NT nicht nur in eine völlig unpolitische Richtung weist, sondern auch mit sog. 'Humanismus' kaum in Einklang zu bringen ist. Schwierig? Aber im Grunde sehr einfach und hat mit sog.'Bildung' kaum viel zu tun. Müssten sonst alle Christen, pardon,'akadämliche' sein? Definitiv nein. Schmunzel.

Inge Vetsch

01.01.2018|11:04 Uhr

Aufklärung und Humanismus sind zweifellos aus christlichen Werten heraus entstanden. Aber eine "Religion" würde ich das nicht nennen. Insofern: KEINE Religion ist eben DOCH eine Lösung (und wahrscheinlich sogar die beste). Ansonsten guter Text. Sehr richtig: Leitkultur soll weder befohlen noch vorgeschrieben, sondern immer wieder neu an und mit der Basis (Gesellschaft) ausgehandelt werden. Allerdings wird das je schwieriger und unmöglicher, desto heterogener (Multikulti!) und schlecht (universalistisch) gebildeter die Menschen einer Gesellschaft sind. Beides ist im Westen zunehmend der Fall.

George Lips

29.12.2017|04:04 Uhr

Ich bestreite nicht, dass das Christentum zur Zivilisation sehr viel beigetragen hat. Immer mehr Leute wollen damit aber nichts mehr zu tun haben. Das angebliche Wachstum der Christen in Russland und China ist ja lediglich ein Aufholen oder eine Ersatzhandlung. Es gibt ja neben den von der Kirche ausgegrenzten Atheisten auch noch Agnostiker. Was wir entwickeln müssen für unsere Jugend ist eine Werthaltung, die nicht christlich ist, aber alle wesentlichen Werte beinhaltet, die ein friedliches, wettbewerbliches Leben für die Zukunft erlaubt und die exogenen Störfaktoren wie Islam ausschliesst.

Marc Dancer

23.12.2017|03:18 Uhr

Religion zu überwinden ist offenbar etwa dasselbe wie den Kapitalismus abzuschaffen = unmöglich. Was aber getan werden kann u. was in Europa erfolgreich war, ist, Religion aus der Politike zu verbannen. Mit dem Einzug des ISLAMs wurde dieses Prinzip abgeschaft. Es gibt nur eine einzige logische Folge darauf: KRIEG!

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