«Als Chef ist man nicht Wellness-Berater»

Adrian Amstutz, Klartexter, tritt als SVP-Fraktionschef ab. Hier zieht er Bilanz über seine menschlichen und politischen Erfahrungen im Bundeshaus. Er verrät, wer für ihn der klügste Linke ist, wer den besten Humor hat und warum er die Sexismus-Debatte für «Quatsch» hält.

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Kommentare

Inge Vetsch

01.01.2018|14:37 Uhr

Guter Mann. Prima Typ.

Meinrad Odermatt

31.12.2017|01:30 Uhr

„Aber in den Kernanliegen – Freiheit, Neutralität, Unabhängigkeit – können wir keine Kompromisse machen.“ Jeder, der auf diesen Gebieten „Kompromisse“ macht, gleich aus welcher Partei, müsste eigentlich sanktioniert, sprich suspendiert werden. Dafür kann es keine demokratische Legitimation geben. Es kann nicht sein, dass wir in unserer „Geschäftsleitung“ Personal haben, das auf die Auflösung der „Firma“ hinarbeitet. Alles was die Integrität und die Handlungsfähigkeit unseres Staates in Frage stellt, kann keine Option sein. Faktische Auflösung der "Firma" nur mit qualifiziertem Volksmehr.

Wolfgang Bauer

29.12.2017|18:35 Uhr

Adrian Amstutz. Einer der wenigen Politiker mit Anstand, Charakter und Profil. Leider zählen solche Menschen heute zu einer aussterbenden Spezies. Einfach fatal.Dafür wimmelt es nun überall von hohlen, weichgespülten Salonschwudis, die nur eines beherrschen; die Kunst der hohlen Rede.Ansonsten gilt für die alle das gleiche Motto: "Wir sind zu allem fähig, aber zu nichts zu gebrauchen".

George Lips

29.12.2017|16:35 Uhr

Wir brauchen mehr solch gradlinige Leute wie Amstutz. Wenn ich da an die linken Landesverräter von SP, G, GLP und CVP denke so verlangt es die Situation, dass die SVP weitere solche Talente in den Kampf schickt.Sollen sie vortreten und Mut haben wie Amstutz.

Markus Spycher

24.12.2017|11:30 Uhr

Danke Herr Amstutz, dass Sie sich mit Ihrer Schelte gegen die Westschweizer Parteikollegin und somit zu Gunsten aller Füdlitätscher in und ausserhalb der SVP tapfer zur Wehr gesetzt haben. Ich meine, eine Frau sollte sagen dürfen, wenn ihr etwas nicht passt, ohne gleich Namen nennen und zum Kadi laufen zu müssen. Das wäre dann weibliche Rücksichtnahme! Jemand verteidigen heisst auch, ihn von Schuld zu entlasten, etwas zu entschuldigen. Qui s'excuse, s'accuse. Nüt für Unguet, ich schätze Sie sonst auch, Herr Amstutz.

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