Rote Nasen, kalte Füsse

Wo die einen glänzende Augen bekommen, meldet sich bei den anderen der Fluchtreflex.Sind Weihnachtsmärkte eine schöne Tradition oder überflüssiger Kitsch? Unsere Kollegen sind sich uneins.

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Alex Baur, Redaktor

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Von Rico Bandle
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Kommentare

Markus Spycher

09.12.2017|09:37 Uhr

>> "Nelken sind schon als Blumengeschenk grenzwertig. Als Getränkgewürz sind sie ein Graus." Aber, aber, Herr Mörgeli! Als Medizinhistoriker ist Ihnen doch sicher bewusst, dass dieses Getränkegewürz im antiken Griechenland von den Damen sehr geschätzt wurde, auf dass sie aus jeder Körperöffnung lieblich duften. In Sachen Glühweingraus haben Sie aber uneingeschränkt recht. Diese aromatisierte Brühe ist ungeniessbar.

Marc Dancer

08.12.2017|14:38 Uhr

Weihnachten, Ostern etc. war schon immer ein Geschäft! Früher erst mal für die "Firma-Kirche" heute für alle anderen Firmen die da etwas anzubeiten haben. Ich habe mich schon als kleiner Junge davon distanziert u. habe die Zeit genutzt in der Natur herumzustreunen und, als Bücherwurm, zu lesen!

Baruch Birnboym

08.12.2017|11:44 Uhr

Wie die Fasnacht eine Abkehr, eine Auflockerung von einer durchrationalisierten, anonymen, kalten Kommerzgesellschaft. Physiologisch kalt nur und auch kommerziell, wiewohl nur kleinkrämerisch. Aber man kommt immer in direkten Kontakt mit dem Produzenten, dem Zwischenhändler, mit Bekannten und Unbekannten. Besser als manche Psychotherapie. Man fachsimpelt, man lacht, man isst ungezwungen und trinkt.

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