Friedenspfeife und Pfeifentanzen

Die FDP nähert sich Schritt für Schritt der institutionellen EU-Bindung an. Eben noch tönte es ganz anders.

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

George Lips

08.12.2017|11:41 Uhr

Die FDP ist der Handlanger der economiesuisse.Wer Wer wie jetzt schon wieder von Deindustrialisierung schwätzt hat die WW nicht gut genug gelesen. Sie wies nach, dass die Schweiz überindustrialisiert ist, mit klaren Zahlen. Per Capita - und nur das ist was als Vergleich zählt - exportiert die Schweiz 45% mehr als Deutschland und ist der Weltmeister. Es müssen noch einige GE Werke schliessen, bis eine Million Ausländer entlassen werden kann, zurückgeht und uns wieder atmen lässt im eigenen Land. Die PF muss man abschaffen, selbst wenn es schlechter ginge. Ohne die Ausländer ging es uns weit besser. Immer.

George Lips

08.12.2017|11:36 Uhr

Dem Wendehals Cassis habe ich nie getraut. Jetzt kehrt er den opportunistischen Italiener hervor und singt mit im FDP Chören. Mit dem roten Pass erhält man halt nicht gleichzeitig rotes Schweizer Blut.Das muss man sich erarbeiten, Generationen lang. Aber jetzt wissen wir wenigstens wo er steht. Und den Kredit, der ihm anständigerweise von der SVP erhalten hat, hat er jetzt eben verspielt. Man weiss woran man mit ihm ist.

Rainer Selk

07.12.2017|15:02 Uhr

Wirtschafts- vs. Volksinteressen war auch vor der EWG der Fall, wurde CH intern souverän gelöst + es blieb übersichtlich -> DIE WIRTSCHAFT FLORIERTE! Mit den 'Bilateralen' haben wir das halbwegs im Gleichgewicht halten können. Der pralle Abwürgungsanschlussvertrag birgt enorme wirtschaftl. + rechtl. Risiken, die kaum im Detail überblickbar sind (dynam. Übernahme EU-Recht). Und das geht überhaupt nicht, weil die 'Rechtsetzung' innerhalb der EU von permanenten Vertragsrechtsbrüchen u.a. durch D + F begleitet ist. Die CH wird zum Popanz der EU! Niemals. FDP, SP, CVP 'pfeife' ich was! Ablehnen!

René Schnüriger

07.12.2017|04:40 Uhr

Eine Mehrheit im Volk hat längst begriffen, eine prosperierende Wirtschaft ist unabdingbar für Wohlstand und letztlich auch für unsere Demokratie. Das Volk hat aber auch begriffen, Wirtschaftsinteressen decken sich nicht immer mit Volksinteressen. Der Wirtschaft ist unsere direkte Demokratie letzlich egal. Gute Geschäfte lassen sich auch in anderen Systemen machen. Dies umso mehr, als in den Chefetagen immer weniger CH-DNA übrig bleibt. Zur Wahrung der direkten Demokratie muss sich das Schweizervolk mutig und mit Überzeugung, selbständig auf den wohl steinigen, aber lohnenden Weg begeben.

René Gaston Sauvain

06.12.2017|23:57 Uhr

Der Begriff FDP wurde sofort geändert in "Für Deutschland Parat" oder auch DSWNWST, denn sie wissennicht was sie tun! ..und solchen "Wankelmotoren" zahlt man fürstliche Saläre, Spesen und fetteRenten! Muss ich mich im Ausland als Schweizer weiterhin lächerlich machen und schämen? Gerade dieseWankelmütigkeit unserer Politiker/innen führt dazu, dass die desolate EU hier für die Zukunft einwilliges Opfer sieht um mitzufinanzieren, aber nichts zu sagen hat! Dies gilt auch für die CVP, SP, Grüne und Anhängselparteien! Früher hatte man noch "FÜDLI", aber das braucht man jetzt wohl zum grapschen!

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