Ein einig Volk von Staatsdienern

Über 600 000 Schweizerinnen und Schweizer arbeiten heute für den Staat. Die Personalkosten sind in den ­letzten Jahrzehnten förmlich explodiert. Eine Verwaltungsstelle scheint der Traum vieler Arbeitnehmer zu sein, wie neue Untersuchungen zeigen.

"Abonnieren Sie die Weltwoche und bilden Sie sich weiter"

Alex Baur, Redaktor

Lesen Sie auch

Kanton Zürich auf Linkskurs

«Fünf gewinnt»: Die Zürcherinnen und Zürcher haben 2015 einen klar bü...

Von Christoph Mörgeli
Jetzt anmelden & lesen

Kommentare

Alex Schneider

11.12.2017|11:08 Uhr

Warum wohl? Weil die Leute vom "Hire and Fire" der Privatwirtschaft genug haben!

Marc Dancer

08.12.2017|12:54 Uhr

... zusätzlich ist noch zu bemerken, dass mehr und mehr dieser sog. "Staatsdiener" keine Schweizer sind! Die "EU-Integration macht auch dort schnelle Fortschritte!

George Lips

08.12.2017|11:37 Uhr

Früher verstand man unter dem Terminus "französische Krankheit" etwas unappetitliches, eine venerar. Krankheit. Ich bezeichne, nachdem ich mehr als 10 Jahre in Frankreich verbracht habe, die massenhafte Bevorzugung von Staatsjobs als franz Krankheit. Es ist da schon lange so, dass bis zu drei Viertel der Abgänger höherer Schulen zum Staat wollen. Der Staat,in Kollusion mit der abhängigen Politik, ist bei der Explosion der Treiber für das kranke und unnütze Wachstum zuvorderst beteiligt. Die böse Seite ist, dass wir das NUR wegen der Personenfreizügigkeit haben. NUR Deswegen. Nur Schweizer bräuchten das nicht

Marc Dancer

07.12.2017|06:54 Uhr

Dieser Staat wird an seiner Verwaltung u. Komplexität buchstäblich verrecken! Keine Volkswirtschaft kann diese Last auf Dauer erwirtschaften!! Auch die CH leidet an Auszehrung, am meisten spührt dies heute der noch gut ausgebildete Mittelstand! Es sind auch diese Leute die das Land in Scharen verlässt (nebst immer mehr Alte - die einen anständigen Lebensabend nicht mehr finanzieren können u. in Billigländer auswandern)!

Die News des Tages aus anderer Sicht.

Montag bis Donnerstag ab 16 Uhr 30