Bumerang für die Gleichstellung

Die Sexismus-Debatte hat das Bewusstsein für die Unterschiede zwischen Frauen und Männern geschärft. Den Frauen ist aber nicht gedient, wenn sie sich in der Rolle der hilflosen Unschuld wiederfinden.

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Alex Baur, Redaktor

Kommentare

George Lips

05.12.2017|20:17 Uhr

Kann man alles vergessen wenn der "0coup de foudre" einschlägt.

Christine Joos

05.12.2017|19:26 Uhr

Jesses Gott, "me too", da hat sich doch im Talk eine SP-Parlamentarierin darüber empört, dass ihr vor Jahren im Gemeinderat ein Kollege ungefragt - hui! - einen Kuss auf die Stirn gedrückt hat. Damit solche und ähnliche sexuelle Belästigung im Parlament sofort geahndet und bewältigt werden kann, fordert die SP eine Anlauf- und Beratungsstelle im Parlament. Ich weiss gar nicht, wo anfangen, am besten hinten, bei der Dekadenz. Dort, wo die Zivilisation landet, wenn sie aus-zivilisiert hat.

George Lips

05.12.2017|09:17 Uhr

Abgesehen von Gewalttaten an Frauen (Muslime sind da führend) kann man als Mann amüsiert zuhören. Konklusion: "Chercher la femme" verboten. Nur, zieht man das durch, werden Frauen *agressiv" da die initiale Aktion nun definitiv bei ihnen liegt. Sie werden allerdings alles daran setzen, weiterhin um Aufmerksamkeit+ zu buhlen und dazu setzen sie ALLE Mittel ein. Und, ob sie wollen oder nicht, je länger sie verheiratet sind,desto stärker versuchen sie (ungewollt, es ist Natur), den Mann vollständig zu kapern. Ein Schock sind die vielen "Mesalliancen", deren Folgen wir andern dann finanzieren.

René Schnüriger

02.12.2017|09:09 Uhr

Insgesamt interessanter Artikel. Besten Dank an Frau Fontana und an die WW. Eine Frage hätte ich dennoch zu Ihrer Klammerbemerkung: "(womit natürlich nicht Anmache oder An­fassen gemeint ist)". Klar ist, Anfassen geht gar nicht. Wie steht's aber mit der Anmache? Ich habe schon Anmache beobachtet, die ich eher in die Kategorie "Orang Utan" einreihen würde und die dennoch erfolgreich war. Vielleicht schaffen Sie in einer der nächsten Ausgaben etwas mehr Klarheit. Ich bin mir sicher, viele Männer würden das sehr begrüssen.

Markus Scholl

30.11.2017|11:52 Uhr

Ich denke schon, dass die laute "me-too"-Debatte, die Männer tendenziell zu Vergewaltigern und Frauen zu hilflosen Opfern stilisiert, generell grosse Auswirkungen auf das Verhältnis zwischen Mann und Frau haben wird. Gerade die von Frau Fontana angesprochenen Männer, die sich seit jeher grösste Zurückhaltung auferlegt haben und das kritisierte Verhalten nicht zeigten - sie sind doch die weit überwiegende Mehrheit -, werden sich nun in Zukunft noch viel eingehender überlegen, was an Höflichkeiten und Hilfestellungen gegenüber fremden Frauen sie überhaupt noch zu zeigen bzw. zu leisten wollen.

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