Tatort Leutschenbach

Der Vorwurf der «Rundschau» wiegt schwer: Urner Strafverfolger sollen Spuren gefälscht haben, um einen Unschuldigen zu verurteilen. Doch der Mordprozess um den Nachtklubbesitzer Ignaz Walker entpuppt sich zusehends als Affäre SRF: Die TV-Macher selber haben Beweise manipuliert, Fakten unterschlagen – und mit einer Verschwörungstheorie das Opfer zum Täter gemacht.

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

Rainer Selk

01.12.2017|08:38 Uhr

@Mair. Diese vom BR herauf- + festgesetzte Gebühr ist eine Steuer, zu der das Volk nie gefragt wurde. Der Vergleich mit der BRD hinkt. Reicht hier aber Platz nicht, um das im Detail darzulegen. Ihre Auslassungen betr. 'Beschaffung' ziegen Inkompetenz, sind lustig + hilflos, haben mit dem Thema nichts zu tun, mit Ihrem neigetriebenen persönlichen Zielen auf mich schon. Nichts Neues, gähn. Die SRG muss staatlich steuerfinanziert werden, einen transparenten Auftrag erhalten + dann die Budgets vorlegen. Sie haben offenbar keine Ahnung, was ein Reengineering ist. Trotzdem, mein Beileid, Hr. Mair.

Bruno Mair

30.11.2017|16:54 Uhr

Mit 8 Mio. Einwohner (4-sprachig!) und die daraus resultierenden Pro-Kopf Beitragszahler, ist es für SRF die wesentlich grössere Herausforderung, zum Vergleich mit Deutschland. Der Beitrag ist in D zwar die Hälfte, dies von rund CHF 250.- jedoch mit den Beitragszahlen (Bevölkerungsanteil von rund 80 Mio.= Faktor x10) wesentlich einfacher hochqualitatives Fernsehen zumachen. Noch Kalkulations- und Beratungsstelle-Fragen Herr Selk?

Bruno Mair

30.11.2017|15:31 Uhr

@Selk. Über die Höhe der Gebüren, kann man sich durchaus streiten. Doch bei dieser Abstimmung geht es um die radikale Abschaffung der gesamten Gebühren. Mit einem Gegenvorschlag von um die CHF 200.- hätte ich nichts dagegen. Jedoch zuerst die SRG abschaffen um nachher wieder „neu zu Starten“, müsste auch einem „ pensionierten Optimierer von Beschaffungen“ einleuchten. Wer diese Dienstleistung heutzutage noch „fremd vergibt“ und bei sogenannten „Spezialisten“ einkaufen muss, hat in der heutigen Wirtschaftslage sowieso schon verloren. Das gehört längst zur allgemeinen Grundausbildung!

Rainer Selk

30.11.2017|10:52 Uhr

@Mair. Was eine 'vernünftige' Demokratie ist, erklären SIE doch bitte genauer. Hier ist der unbewegliche Kostenkoloss + die Gebühr (eine vom BR verordnete Steuer!) der SRG im Fadenkreuz versus deren Leistung. Hoffe, dass das zu ihrem kostenoptimierten Messestand durchdringt. Die CH liegt mit Billag an der traurigen 'Gebührenspitze' und das geht in Richtung massiver Abzockerei.http://meedia.de/2015/01/15/rundfunkbeitrag-soviel-zahlen-die-deutschen-im-internationalen-vergleich-fuer-ard-und-zdf/Mair, Ihr seltsames 'Demokratievernunfthobby' vs. SRG ist mehr als in lächerlicher Schräglage.

Bruno Mair

29.11.2017|14:40 Uhr

Selk. JEDES europäisches Staatsfernsehen in einigermassen vernünftigen Demokratien, finanziert sich durch Werbung (!!!) und Gebüren-Beiträge durch deren Bürger. Das sollte inzwischen selbst bis nach Buchs ZH durchgedrungen sein! Es macht Sinn, schmutzige Wäsche von der sauberen zukünftig ordentlicher trennen. Nur das führt zum Erfolg!

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