Steak tartare oder Frankreichs schöne Müdigkeit

Eine Reise nach Frankreich im April 1964 hat meine Jugend und mein späteres Leben geprägt. Was ist übriggeblieben von jener Zeit, die meine Generation ­überschätzt haben mag, aber nie mehr vergessen kann?

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

Willy Schaub

19.11.2017|12:03 Uhr

Es ist schon irritierend wenn ein in den USA lebender Deutscher die Eindrücke seiner Reise durch die französische Provinz, als 16jähriger und vor über 50 Jahren notabene, mit jenen einer jüngst gemachten Wiederholung der Reise vergleicht und damit Frankreich niedermacht. Bezeichnend seine Feststellung, dass man in Bordeaux zu spät zum Mittagessen kommt, weil die Parkhäuser nur schwer zu finden sind. Überaus nervtötend vor dem längst ersehnten Abflug in die USA muss es sein, dass die Warteschlange zum Schalter, wo man sich die europäische Mehrwertsteuer auszahlen lässt, nur langsam vorrückt.

Hans Kernhaus

16.11.2017|17:24 Uhr

Wenn man den Artikel eines Mannes vor sich hat, der sprachgewaltig ist, und ein sehr guter Schreiber, der aber ebenso offensichtlich nicht (mehr) auf Deutsch denkt, dann gäbe es -- wenn man ihm und dem Leser gerecht werden wollte -- zwei Möglichkeiten: (i) man lässt ihn den Artikel in seiner Denk-Sprache schreiben (Amerikanisch nehme ich an, denn es liest sich Manches in diesem Text wie wörtlich -- und damit schlecht -- übersetztes Amerikanisch) und übersetzt dann gut, oder (ii) man leistet sich einen sorgfältigen und hartnäckigen Lektor. Beides hat man hier leider verpasst.

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