Spiess-Hegglin angeklagt

Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug erhebt Anklage gegen Jolanda Spiess-Hegglin. Die ihr ­vorgeworfenen Delikte in der «Zuger Sexaffäre» lauten: üble Nachrede ­(mehrfach), Verleumdung (mehrfach) und falsche Anschuldigung.

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Von Sacha Verna
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Kommentare

Armin Müller

19.11.2017|11:32 Uhr

Bisher handelt es sich nur um eine Anklageerhebung. Wird es zu einer Verurteilung kommen? Vielleicht, vielleicht auch nicht.Was aber sicher ist: Mehrfach wegen übler Nachrede schuldig gesprochen wurde der Autor des Artikels, Philipp Gut. So auch wegen seiner Berichterstattung über Frau Spiess-Hegglin: «Der Wahrheitsbeweis wurde nicht erbracht», hielt der Richter fest.

Marc Dancer

19.11.2017|10:40 Uhr

Sie hätte die Affäre privat halten können, was eigentlich immer sein sollte, wenn man besoffen rumfickt! Aber nein sie versuchte daraus Kapital zu schlagen u. das ging in die Hose. So saublöd können nur Politiker/innen sein!

Wolfgang Bauer

16.11.2017|13:57 Uhr

Üble Nachrede, Verleumdung und falsche Anschuldigung sind Verbrechen der miesesten und charakterlich verkommensten Art überhaupt. Sie können Leben, Ruf, Karriere, Gesundheit eines Menschen für immer zerstören. Hoffentlich wird in diesem Fall dem Recht Rechnung getragen und die Grüne kommt hinter Gitter und es wird hoffentlich nicht wieder so eine lächerliche Strafe auf Bewährung ausgesprochen (Kuscheljustiz light). Dann nämlich würden diesem Straftatbestand in Form von Missbrauch weiterhin Tür und Tor geöffnet werden und Üble Nachrede zu einem Kavaliersdelikt ohne ernste Sanktionen eingestuft

Ursula Zweifel

16.11.2017|11:32 Uhr

Endlich, da kommt die Frau nur raus, wenn der/die Richter SP oder grün sind. Leider hat aber die ganze Politik verloren; es gibt schlussendlich keine Gewinner und Verlierer. Sie hatte nach der "Affäre" scheinbar pausenlos Leute angezeigt; vielleicht kommt nun der "Hammer" zurück; die Gerichte werden, wie gesagt, entscheiden.

Philippe Killer

16.11.2017|10:53 Uhr

Das schafft wirklich noch ein wenig Vertrauen in das Rechtssystem - zumindest im Kanton Zug. Jeder normal denkende und interessierte Mensch konnte die vielen Ungereimtheiten feststellen, die in den ersten Tagen der Berichterstattung durch Spiess-Hegglin in verschiedensten Kanälen verbreitet worden sind. Es hegt gewisser Selbstironie, dass die gute Frau sich durch ihre übereifrigen Aktionismus (gegen alles und jeden schiessen und klagen, der gegen sie ist) nun selbst ans Messer geliefert hat.Ich hoffe auf einen fairen Prozess (wirklich) mit einer angemessenen Verurteilung/Strafe.

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