Junge Mütter, süsses Gift

Es gibt immer mehr alleinerziehende Mütter in der Schweiz. Was ist der Grund? Jüngste Zahlen zeigen: Der kontinuierlich ausgebaute Sozialstaat macht Trennungen attraktiver. Das reformbedürftige System belohnt auch das Fernbleiben vom Arbeitsmarkt.

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

Vetsch Inge

26.11.2017|20:04 Uhr

Ist immer derselbe Mist (wie auch bei den Krankenkassenprämien): völlig falsches bzw. gar kein Anreizsystem, selbstverantwortlich zu handeln. Steht sogar noch im Text (= ...bei solchen Anreizen muss man nicht mal zu bequem sein, um zu arbeiten. Es genügt, dass man rechnen kann...)

Michael Wäckerlin

22.11.2017|12:25 Uhr

Diese Entwicklung wurde mit der politischen Emanzipation der Frau durch das allgemeine Wahlrecht unausweichlich. Der Sozialstaat in seiner heutigen Form ist das Ergebnis der kollektiven Präferenzen der Wählerinnen. Diese konsumieren den Löwenanteil aller staatlichen Leistungen und sind in der Lage, die Kosten einer unklugen Partnerwahl oder einer Trennung zu sozialisieren. Das einzige Mittel gegen die Epidemie der alleinerziehenden Mütter ist der Entzug der ökonomischen Grundlage dieses Lebensstils.

Marc Dancer

19.11.2017|09:13 Uhr

Mit der grassierenden Einmischung des Staates wird die Selbstverantwortung weiter geschmälert. Eine solche Gesellschaft gibt sich selber auf, wird versklavt od. verschwindet ganz! Mit den bereits weit über einem Drittel der Bevölkerung die nicht den geringsten Bezug zu unserer Geschichte u. Kultur hat, wird sich der Trend noch verstärken u. beschleunigen. Der Staat, übermächtig, teuer, korrupt, machtgierig, mit Corporate-Intressen u. ideologischem Wahnsinn verseucht, selbst verantwortungslos (Missbrauch von Immunität der Politiker) wird zum Feind des Individuums u. der Bürger wird heimatlos!

George Lips

18.11.2017|01:53 Uhr

Bei der sich ausbreitenden sozialen Verweichlichung unserer Gesellschaft und den offenbar immer häufigeren Trennungen - mit entsprechend wüsten Folgen für Kinder und ausgeplünderte Männer - liegt es in der Luft, oder ist anerkannte Tatsache, dass in diesen Fällen Frauen generell die Opfer sind. Leider ist dazu zu sagen, dass es immer zwei sind, die sich trennen und dass man ruhig die Fehler allen beiden zuordnen kann. Beide sind Opfer ihrer selbst.

Jürg Brechbühl

16.11.2017|13:15 Uhr

Zitat: "doch lasse sich «nicht zweifelsfrei feststellen, ob diese aus dem Asylbereich kommen».-Dieses Problem kann ein Zweitklässler mit einer Strichliliste lösen. Die Weigerung der Sozialbeamten, sich einfach einmal eine Stunden hinzusetzen und durchzuzählen, ist absolut verantwortungslos den Steuerzahlern gegenüber. Dass sich so jemand überhaupt nicht schämt, solchen Mist in die Welt zu setzen!

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