Bei Ohrfeige Kinder weg

Ein Deutscher und eine Ungarin wanderten mit ihren Kindern nach Norwegen aus. Die Reise ins ­vermeintliche Paradies wurde zum Albtraum. Weil die Mutter den Sohn einmal geschlagen hat, nahm man der Familie die Kinder weg. Die norwegische Kinderschutzbehörde ist gnadenlos.

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

Richard Fischer

20.11.2017|23:06 Uhr

Es ist hier wohl davon auszugehen, dass vor allem grössere Kinder wieder zurück zu den Eltern möchten. Ich persönlich möchte freiwillig keine Kinder gegen ihren Willen und gegen deren Eltern betreuen. Wie kann man solche Kinder zur Kooperation bewegen? Mit psychischer Gewalt, Druckmittel und Lügen? Mögliche langfristige Folgen, wenn diese Kinder einmal Volljährig sind? Dann werden sie wohl wieder ihre Eltern und Geschwister suchen und die Respektlosigkeiten ihrer Pflegeeltern erkennen. Je nach Charakter und weiterem Lebensverlauf könnte dies m. E. zu Racheakten führen.

Christine Joos

20.11.2017|11:56 Uhr

Unsere gute Frau Galladé will das doch auch. Alle Macht dem Staat. Um das zu erreichen muss die Familie zerschlagen werden.

Marc Dancer

19.11.2017|11:03 Uhr

J.B: Das stimmt!!! Kinder werden vom Staat als dessen Eigentum angesehen! Die Mächtigen haben auch da ihre Finger im Spiel!!

Jürg Brechbühl

16.11.2017|13:43 Uhr

Der entscheidende Satz steht im zweitletzten Abschnitt: "Es sei eine wahre Pflegeeltern-Industrie entstanden: Pro Pflegekind gibt es bis zu 50 000 Euro im Jahr." Die Idee, dass in der Schweiz eine Fremdplatzierung der letzte Ausweg sei, stimmt zumindest im Kanton Bern nicht. Fremdplatzierungen sind ein Bombemgeschäft und Kinder werden wegen Lappalien ihren Eltern weggenommen. Hier im Emmental leben ganze Bauernfamilien von Pflegekindern. Der Kanton gibt dafür 360 Franken Taggeld, 131'000 pro Jahr. Die Hälfte davon sackt die Pflegefamilien-Vermittlungsagentur für das Führen ihrer Kartei ein.

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