Quoten sind frauenfeindlich

Geschlechterquoten liegen im Trend. Doch die Firmen brauchen keine weiteren Regulierungen – und die Frauen keine staatliche Schützenhilfe.

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Von Rico Bandle
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Kommentare

Vetsch Inge

12.11.2017|19:31 Uhr

Bravo, Frau Fontana.@Markus Freuler: sehr guter Kommentar

Markus Freuler

09.11.2017|14:16 Uhr

Frauenquoten sind vor allem eines: männerfeindlich. Ich habe es satt, dass auch hier als Erstes die Befindlichkeit von Frauen erwähnt wird. Mittels Frauenquoten werden Frauen privilegiert, die nie diskriminiert waren, auf Kosten von Männern, die nie diskriminiert haben.Dabei wird von den Männerdiskriminiererinnen auf einem Niveau argumentiert, das jeder Sonderschule zur Schande gereichen würde. Es wird von ungleichen Löhnen für gleiche Arbeit phantasiert, über gläserne Decken gejammert, Dinge, die leider leider nie nachgewiesen werden konnten.

Brigitte Miller

09.11.2017|08:07 Uhr

Die Quote beinhaltet das Risiko, dass Frauen, die nicht unbedingt geeignet sind für die Anforderungen, doch zum Zug kommen. Die Frage wäre noch, ob es Firmen gibt, die mit System Männern den Vorzug geben bei gleicher Qualifikation?Ich möchte Ihnen ein Kompliment machen für Ihre glasklaren Gedanken hier in der Weltwoche, Frau Fontana.

René Schnüriger

09.11.2017|04:26 Uhr

Auch heutzutage ist es immer noch eine Tatsache, dass sich viele gut ausgebildete Frauen für die Nestwärme zugunsten ihrer Kinder entscheiden. An sich eine vorbildliche, jedoch eher Laufbahn hemmende Haltung. Zudem wechseln Männer für einen Aufstieg schneller ihren Arbeitgeber. Sozialkompetenz ist schon gefragt, aber Wille und Fähigkeit auch mal durchzugreifen, sind eben auch wichtige Attribute. Unter anderem auch aufgrund der stetig steigenden Zahl von Studienabgängerinnen (die Schule ist eher auf Mädchen zugeschnitten), wird sich die Untervertretung in den Top-Jobs schon bald ausgleichen.

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