Spionsgezwitscher

Der Agententhriller um Daniel M. hinterlässt nur Verlierer.

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

Rainer Selk

04.11.2017|09:28 Uhr

Die Vorgeschichte dieses Seldwyla-Spionage-Falles wird überhaupt nicht mehr erwähnt, nämlich der CD Datenkaufklau, gefördert durch den damaligen SPD NRW Minister Borjans. Trotz bestehender Vereinbarungen zw. der BRD + der CH betr. Rechtsabläufen (die Verbesserung wurden vom BRD Bundesrat durch Linksgrün abgelehnt) wurde dieser 'Datenkauf' flugs von einem BRD als 'rechtens' per Urteil deklariert. Im Hintergrund geht es um die Demontage von getroffenen Vereinbarungen also um eine Wertedestabilisierung. Und diese Entwicklung ist nicht vom EU Kaufklautisch!

Nannos Fischer

04.11.2017|00:22 Uhr

Ungeachtet des Falls Ernst Mörgeli hatte die Schweiz während des 2. Weltkriegs einen der besten Nachrichtendienste. Aber nach Kriegsende wurde er vollständig demontiert, inklusive des Russian Desks, und seither ist er zu einem Robinson-Spielplatz für Möchtegern-James-Bonds verkommen. Entweder man versucht, einen erstklassigen, professionellen Dienst aufzubauen, indem man ihn von politischen Dilettanten abschirmt, oder man verzichtet schlicht. Israel hat einen der weltbesten Nachrichtendienste. Warum kauft man nicht dort Experten ein und lässt sich ein erstklassiges Massprodukt schneidern?

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