«Ich mache die Chinesen nervös»

Während China Donald Trump den roten Teppich ausrollt, rührt sein ehemaliger Chefstrategedie Trommel für einen Handelskrieg. Peking versucht, in Geheimtreffen das Ansinnen von Steve Bannonauszuloten. Im Gespräch mit der Weltwoche umreisst Bannon seine China-Strategie.

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

Marc Dancer

07.11.2017|07:17 Uhr

«Wir haben diese Di­plomaten nicht, wir haben die Intellektuellen nicht und die geopolitischen Strategen» = Eine Nation im freien Fall! Bannon ist da absolut ehrlich! Aber Handelskrieg wird China kaum "nervös" machen. China hat sich clever andere Märkte aufgebaut die den US-Markt, der ja immer weniger kaufkräftig wird, längst kompensieren: Afrika, SE-Asien, Indien u. bald auch Süd-Amerika!

Jean Ackermann

06.11.2017|17:04 Uhr

Das dreiste und richtiggehend arrogante Abpressen, von in Jahrzehnten mühsamst und mit riesigem Aufwand erarbeitetem, technischem und wissenschaftlichem Know-how, betreibt China auch gegenüber Europa. Die EU die in Zukunft von den Folgen besonders bedroht ist, hat aber nichts besseres zu tun als "Nichmitglieder", von denen sie nicht unwesentlich wirtschaftlich abhängt, wie England oder die Schweiz, so richtig schön und mit Lust zu schikanieren. China gegeüber würde sie das sich nie getrauen.

Marc Dancer

02.11.2017|03:27 Uhr

2 Grossmächte mit völlig unterschiedlicher Geschichte und Philosophie! Wenn beide sich reiben weden viele kleine darunter leiden, ja vernichtet werden! Das ist verantwortungslos u. bringt keine Lösung für die echten globalen Probleme! Konsensfähigkeit und gegenseitiger Respekt wäre angesagt, aber die Handlungen gehen leider in die andere Richtung! ISLAM, Kapitalismus, der Europäische Staats-Sozialismus, Konfuzianismus, Afrikanischer Tribalism u. der neu entdeckte Russische Föderalismus werden kaum einen gemeinsamen Nenner finden!

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