Gutmenschen-Bürokratie

Die sogenannte Konzernverantwortungsinitiative wird genau das Gegenteil von dem erreichen, was sie will. Warum Hilfswerke, Gewerkschaften und linke Politiker völlig falschliegen.

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

Alex Schneider

07.11.2017|13:06 Uhr

Grundsätzlich ist es zu begrüssen, wenn private Kapitalgesellschaften in Entwicklungsländern investieren. In vielen Ländern fehlen dafür die notwendigen Mittel und Risikoträger. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen müssen aber so abgefasst sein, dass sie dem Land und seinen Einwohnern nützen und der Gewinn aus der Privatinvestition im Produktionsland besteuert wird. Da aber in vielen Ländern die institutionellen und rechtlichen Voraussetzungen dazu fehlen, müssen die internationalen Konzerne in die Verantwortung genommen werden.Das wird u.a. mit der Konzernverantwortungs-Initiative angestrebt.

Marc Dancer

07.11.2017|07:12 Uhr

Die Konzernverantwortungsinitiative ist ein Übrigbleibsel der TTIP! Vergessen wird, dass wer Verantwortung übernehmen soll, nota bene in einer Zeit in der Verantwortungen von Staat, Politik u. Grossunternehmungen kaum mehr auseinander zu halten sind, auch das Gegenrecht in Anspruch nehmen wird ebenfalls auf Verantwortung zu klagen, wenn z.B. Politiker und Staaten Unternehmen irreführen, bescheissen od. benachteiligen! Die einseitige "Gängelung" von Unternehmen funktioniert heute nicht mehr!

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