An einen Wahnsinnigen gekettet

Wer andere sexuell missbraucht hat, bekommt jetzt die Quittung: Die #MeToo-Debatte war überfällig.

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

Marc Dancer

06.11.2017|05:38 Uhr

Seriöse Debatte wäre richtig. Aber nicht ein von den Medien hochgegeschaukeltes "me too" Global-Ereignis, nur dazu da um die Titelseitengeilheit einiger Femen zu befriedigen!

Hans Baiker

06.11.2017|01:03 Uhr

Liebe Kritiker: Ja, ich habe nie eine Frau erlebt, die sich über sexuelle Belästigung von irgendjemandem beklagt hätte. Es gibt auch keine Frau, der ich jemals zu nahe getreten bin. Hingegen ist es vorgekommen, dass ich direkt von Frauen ins Bett eingeladen worden bin, bin nicht darauf eingegangen weil ichverheiratet bin. Diese Annäherungen haben mich nicht im geringsten gestört und das gegenseitige Verhältnis nicht beeinflusst.

Nannos Fischer

04.11.2017|00:03 Uhr

Die Frage ist nicht, ob es in jedem Lebensbereich anstössige Vorkommnisse gibt, sondern deren relative Frequenz, und die steht hier zur Diskussion. Ihre Reaktion zeigt, dass Sie die tatsächlichen Verhältnisse nicht kennen oder nicht zur Kenntnis nehmen wollen. Ich hatte intelligente und gutaussehende Freundinnen, deren Erfahrungen sich durchaus mit denen von Julie Burchill deckten. Die Schnoddrigkeit Ihrer Argumentation spricht für sich. Sie hatten wohl keine Freundinnen, die sich unerwünschter Annäherungen erwehren mussten. Vielleicht, obschon sie ihre Weiblichkeit eingesetzt hatten?

Yvonne Flückiger

03.11.2017|20:25 Uhr

Herr Baiker? Sind Sie sich da so sicher? Sind Sie eine Frau? Wie wollen Sie denn wissen, wie sich Frauen fühlen, die sich ständig und immer wieder wehren müssen und auch noch beschimpft werden. Als Schlampen, Feministinnen, Marxistinnen, "Huren", Rabenmutter, Karrieregeil, Uebertreiberin, Männerhasserin, Opfahhhh, Schreckschraube, Tralla, "....will nur Aufmerksamkeit oder flach gelegt" werden, hässlich, nicht fickbar, dumm, etc. etc. wenn SIE (Frau) eigentlich nichts anderes will, als zu versuchen, in diesem Kugelhagel von Schmähungen, Schimpf und Schande und Gewalt zu überleben.

Hans Baiker

02.11.2017|17:35 Uhr

Finde im Beitrag sexistische Uebertreibungen. Der Radikal-Feminismus gehört zum post-kommunistischen Marxismus. Es gibt in jedem Lebensbereich anstössige Vorkommnisse. Diese im Verhältnis zwischen den Geschlechtern zu verallgemeinern und für einen Geschlechterkampf bzw. Klassenkampf zu missbrauchenist eben feministisch sexistisch. Jede Frau setzt irgendwann im Leben ihre Weiblichkeit ein um sichdurchzusetzen.

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