Protest gegen Brüssel

Der Wahlerfolg des Multimilliardärs Andrej Babis ist nicht erfreulich, aber interessant. Den Tschechen geht es wirtschaftlich gut, aber sie sind unzufrieden mit der Richtung der EU.

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Alex Baur, Redaktor

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Von Peter Keller
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Kommentare

Rainer Selk

26.10.2017|12:27 Uhr

BKM samt Regierung wurden ordentlich entlassen und fungieren lediglich als geschäftsführende Einheit. BKM ist mit 'Jamaika' beschäftigt und sitzt wieder mal alles bla-bla aus. Der letzte Anlass vor einigen Tagen in Brüssel endete einmal mehr mit keinem Beschluss. Diese EU ist weder alternativ- noch reformfähig. Der Gegenwind wird beträchtlich und nimmt dynamisch Fahrt auf. Die nunmehr sog. 'EU' wird sich verdichten und an den Finanzen kolabieren. In der BRD radiklaisiert sich Linksgrün antifahintertrieben. Das wird eine 'Mordsparty'. BRD quo vadis?

Felix Lambrigger

26.10.2017|07:56 Uhr

Die genannten Länder des ehemaligen "Ostblockes" haben gemerkt, dass sie vom Regen in die Traufe geraten sind. Früher wurden sie von Moskau gegängelt, heute von Berlin und dessen gekauften Politikern und Banker. Dass sich die EU genügend reformieren kann, um den Zerfall aufhalten zu können glaubt nur ein Naiver. Die Krankheit liegt in den Wurzeln. Der EU wird insbesondere in Übersee niemand nachweinen. Aber vielleicht klopft Brüssel ja bald in Bern an, und bittet um Aufnahme in die EFTA :-)

Marc Dancer

26.10.2017|03:44 Uhr

In der Tat Babis liegt voellig richtig mit der Kritik an der EU (sprich Merkel). Schafen es die pro national staatlichen Kraefte nicht in den naechsten 10 Jahren die EU radikal umzubauen ist Westeuropa verloren u. wird zum isl. schwarzen Halbkontinent. Langfr. wird sich O-Europa an Russland orientieren muessen. Das ist ohnehin "gesuender" u. waere logisch.

René Gaston Sauvain

25.10.2017|23:17 Uhr

Diese politische Erschütterung, ist wie Sie schreiben, Herr V.Klaus, nicht nur in Tschechien spürbar, nein, in ganz Europa und wir stehen erst am Anfang! Frau Merkels arrogante, selbstherrlicheEntscheidung in Sachen Flüchtlingspolitik kann so nicht akzeptiert werden. Danke für dieseReaktion des Tschechischen Volkes. Die Selbstüberschätzung einer maroden EU mit schwachen "Führern"gehört der Vergangenheit an, auch mit "Hilfe" der "grössten Frau der Welt", welche sich in Zukunftihren eigenen "Baustellen" annehmen sollte! Ich wünsche Ihnen und Ihrem Volk in Zukunft viel Erfolgund Wohlergehen!

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