Nation, Nation, Nation

Die Debatte um die SRG ist ­nationalistisch. Teilweise ist sie schon fast rechtsradikal.

"Abonnieren Sie die Weltwoche und bilden Sie sich weiter"

Alex Baur, Redaktor

Lesen Sie auch

«Die EU ist viel zu westorientiert»

Erhard Busek hat schon vor vierzig Jahren für den Mitteleuropa-Gedanken ­...

Von Andreas Unterberger
Jetzt anmelden & lesen

Kommentare

Michael Wäckerlin

27.10.2017|19:58 Uhr

Das gewichtigste Argument gegen die Zwangsfinanzierung der SRG hat nichts mit Links- oder Rechtsideologien zu tun, sondern betrifft die Grundrechtsfrage. Die mittels staatlicher Gewalt erzwungene Pflicht, die Verbreitung der Meinungen und Perspektiven Dritter zu finanzieren, verstösst klar gegen die Meinungsfreiheit (Art. 16 BV). Ebenso problematisch ist der Eingriff für die Medienfreiheit (Art. 17 BV), da eine de facto Mediensteuer den Bestand eines dominanten Anbieters erzwingt. Die Eingriffe verletzen den essentiellen Kerngehalt dieser Grundrechte.

Michael Wäckerlin

27.10.2017|19:56 Uhr

Es ist grosse Komödie, die Herolde des zwangsfinanzierten Rotlichtstrahlers bei der Entdeckung ihrer patriotischen Identität zu beobachten. Nichts scheint die brennende Vaterlandsliebe schneller zu entfachen als drohender Privilegienverlust.

Alex Schneider

27.10.2017|09:32 Uhr

No-Billag Nein, aber etwas abspecken bei pädagogisch und finanziell verantwortungslosen Programminhalten wäre nicht schlecht.

Ursula Zweifel

27.10.2017|07:01 Uhr

Natürlich - lieber Herr Zimmermann - ist die SRG nicht per se für die Schweiz, sie tut nur so; es ist ein Selbstbedienungsladen, der sich seit Jahren auf einem eigenen Gebührenplanet frisst. Nun, ist die nackte Panik ausgebrochen, ich rede von intern bei der SRG. Ansonsten würde man nicht zahlreiche "Prominente und Meinungsmacher" der Schweiz direkt aus höchster Ebene der SRG angehen um gegen das drohende Malheur im 2018 zu werkeln. Nota bene Leute die nur von der SRG geschasst wurden. Ohne Rickly Gegenvorschlag wird die SRG in heutiger Form beerdigt. Ich garantiere es Ihnen Herr Zimmermann.

Regula Neukomm

26.10.2017|14:30 Uhr

Natürlich ist die SRG für die Schweiz! Für eine international-sozialistisch-feministisch gleichgestellte durchregulierte EU integrierte Schweiz. Wenn Sie, Herr Zimmermann, das "Ausgewogenheit" nennen - mir bleibt die Spucke weg - einen Besen fressen reicht da nicht mehr!

Die News des Tages aus anderer Sicht.

Montag bis Donnerstag ab 16 Uhr 30