Wenn der Chef zu nahe kommt

Sex gegen Karriere: So lautete das Versprechen von Filmproduzent ­Harvey Weinstein. Viele Frauen erleben im Beruf heikle Situationen mit Vorgesetzten. So auch ich.

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

Lukas Zysset

02.11.2017|10:43 Uhr

Lustige Pointe von Frau Schumacher mit dem Hinweis auf die Bibel und dem "Erkannt werden". Im Verständnis der Bibel meint dies doch jedoch weit mehr als das bisschen Andeutung einer erotischen Komponente - wäre diese Bibelwort nicht was für den Herr Pfarrer Ruch zur Erläuterung?Ansonsten kann man, frau Frau Schumacher zum gelungenen, entlarvenden Einblick danken und ich hoffe, unserer Tochter und unseren Söhnen diesbezüglich sicherlich das Relevante und Wirksame auf ihren Weg mitgeben zu können.

Michael Hartmann

25.10.2017|07:27 Uhr

Dancer, könnte es sein, dass sich die Frauen einfach um sich gut zu fühlen schminken und kurz tragen und es keine Aufforderung an den Mann sein könnte? Harvey hat auch gedacht, dass alle jeweils nur für ihn schön sein wollten.Harvey Dancer. Seien Sie etwas weniger unverschämt und lassen Sie Ihre Finger dort wo sie hingehören.

Nannos Fischer

23.10.2017|15:59 Uhr

Es gibt einen Limerick, der das Thema nicht abschliessend abdeckt, aber einen auch existierenden Aspekt etwas beleuchtet:There was a young lady of KentWho said that she knew what it meantWhen men asked her to dine,Gave her cocktails an wine;She knew what it meant, and she went.

Brigitte Miller

23.10.2017|15:49 Uhr

@Brechbühlja, besonders l Cara Delevingne sowie die Schauspielerinnen Angelina Jolie, Gwyneth Paltrow entsprechen Ihrem Stereotyp. Sehr unangenehm, was Sie da von sich geben, und es lässt tief blicken.

Hans Baiker

22.10.2017|19:06 Uhr

Alles etwas überzeichnet liebe Frau Schumacher. In Anlehnung,wohl unbewusst, an Henry Miller. Sexuelle Belästigung, (ab wann ist sie relevant?) kann vorkommen, der Vorwurf ist aber heute im Zeitalter des Feminismus ein sicheres Geschäft. Gibt Frauen, die sich dazu sogar engagieren lassen. Die Anzeige ist nicht mehr opportun, der Vorwurf allein genügt ja. Auf diesem Gebiet glaube ich nur noch das, was ich persönlich mitbekommen habe. Jede Frauhat die Möglichkeit, die Situation klarzustellen.

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