«Wir dürfen uns nicht einschüchtern lassen»

Michael Hengartner, Rektor der Universität Zürich, will die freie Rede verteidigen. Einen antiliberalen Geist an den Hochschulen spüre er aber nicht.

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

Rainer Selk

22.10.2017|10:35 Uhr

Daniel Thoma. Die Bezeichnung 'moderierend schlappe Wischi-Waschi Seifenoper' mit Lächeln nach allen Seiten, scheint mir eher angebracht. Format: BR Schneider-Ammann. Da gibt es ein dynamisches Problem: die 'UNI von unten' wird eine solche Emmentaler-Käse Haltung nicht goutieren, weil sie die UNI immer weiter intolerant 'runter' zieht. So wird zugelassen, dass der Ruf dere UNI weiter diskreditiert und auf Niveau das Niveau Bremen / Berlin heruntergewirt-schaftet wird.Hr. H. sollte im Sinne von Vorwärtsdenken einer solchen Entwicklung entschieden entgegentreten!

Daniel Thoma

20.10.2017|10:35 Uhr

Hengartner ist kein Mann der Überzeugung, scheut sich vor Kontroversen, spricht von "unangenehmen" Referenten und ständig im Konditional. Wer hat sich eben von einer uni-fremden Chaotengruppierung einschüchtern lassen? Und für was genau steht "Uni von unten"? Herrschaft der Dumpfbacken?

Hans Baiker

19.10.2017|21:10 Uhr

Der Herr Rektor ist in Wirklichkeit so eingeschüchtert wie einChrist in Palästina. Ohne universitären Rückhalt wäre die Trumpisierung der Politik in der westl. Hemisphäre nicht möglich.Die Bürgerlichen sind im Dreieck Universitäten, Medien, Deep Stateauch in der CH gefangen. Der CH-SR handelt analog ideologisch wieder US-Senat. Die Hinnahme bzw. höfliche Kommentierung des Blocker-Putsches war eine Kapitualtion der SVP vor der Staatsideeund auch vor dem Rechtsstaat, wie wir es heute vorgeführt bekommen.

Marc Dancer

19.10.2017|17:03 Uhr

Der Herr Rektor ist offenbar ziemlich "gefühlslos" wenn er nicht spührt! Offenbar ist er einer dieser möchtegern intellektuellen, frustrierten Verwaltungsbeamten. Der lebt offensichtlich in seinem "Privat-Bubble"!

Rainer Selk

19.10.2017|09:42 Uhr

In Amerika sehen Sie bereits, dass die freie Rede an Hochschulen eingeschränkt ist. Diese Frage bleibt im Raum stehen und unbeantwortet: durch wen und welche Organisationen? Diese Frage sollte der Herr Rektor genau beantworten.

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