Chaostage im Thurgau

Die Behördenwillkür im Fall des Bauern Ueli Kesselring geht weiter. Nun will das Thurgauer Veterinäramt sogar Pferde zwangsversteigern, die Dritten gehören.

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

Hans Baiker

16.10.2017|15:28 Uhr

Die Aktivisten, der mediale Mainstream beobachten die Politik und jetzt ganz besonders den Fall K. durch ihre rote Brille. Freisinnige sind keine geborenen Freiheitskämpfer. Das sollte man berücksichtigen. Die Soz.hilfeempfängerin hat die richtige Weltanschauung. Pferdehaltung ist teuer. Steht im Widerspruch zur Sozialhilfe. Es ist legitim zu fragen, wer schlussendlich ihr Pferd finanziert.

Hans Baiker

15.10.2017|19:40 Uhr

Die Pferdekontrolle in der CH darf nicht mit der Motfz-Kontrolleverglichen werden. Als kontrollierter Landwirt, wie es offenbarKesselring war, hat er sicher seine Pferde im Agate eingetragen(Direktzahlung). Viele Privatbesitzer empfinden dieses Register eher als Bevormundung und vermeiden den Eintrag. Ev. geht das Veterinäramt davon aus, dass nicht eingetragene Pferde K. gehören. K. ist keine Bürokrat. Privatbesitzer haben ja noch ihrenPferdepass, der sie als Eigentümer ausweist. Die Treiber sorgen für Juristenfutter. So hat alles zwei Seiten.

Rainer Selk

14.10.2017|19:35 Uhr

Das nimmt langsam Agro-KESB-Wilkür-Format an. Sind die alle übergeschnappt?

Nannos Fischer

13.10.2017|13:11 Uhr

Die ganze Angelegenheit scheint von den Thurgauer Behörden mit einem schwer vorstellbaren Umfang von Inkompetenz und fehlendem Professionalismus gehandhabt worden zu sein. In Deutschland gab es seit Jahrhunderten den Spruch: «Wem Gott ein Amt gibt, dem gibt er den Verstand.» Darauf gründet die deutsche Obrigkeitsgläubigkeit. Offensichtlich trifft er nicht bloss in Deutschland nicht zu.

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