Spitzenausbildung fast gratis

Die Studiengebühren an Schweizer Hochschulen decken nur einen kleinen Teil der Kosten. Warum verlangt man zumindest von ausländischen Studenten meist keinen höheren Beitrag?

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Alex Baur, Redaktor

Kommentare

Jürg Brechbühl

08.10.2017|17:42 Uhr

@ Michael Wäckerlin, Das beobachte ich am Institut für Pflanzenwissenschaften der Uni Bern. Mein Chef dort ist Deutscher. Er ist schweizweit in sechs verschiedenen Gremien Chef und in Deutschland auch noch. An der Uni Bern hat er als Ordinarius einen 250Kilofranken Lohn. Er ist während des Semesters an zwei Nachmittagen pro Monat am Institut. Die übrige Zeit weiss nicht einmal seine Sekretärin, wo er ist. Der gesamte Unterricht, Prüfungswesen, Ausbildung der Doktoranden macht sein Assistent, ohne dass dieser über die notwendigen Bewilligungen verfügt.Die Uni Bern schaut tatenlos zu.

Jürg Brechbühl

08.10.2017|17:35 Uhr

@Michael Wäckerlin, die Studenten am D-USYS haben keine Zeit, sich zu beschweren. Die schlauen wissen vor dem Semester, dass es eine Gruppenarbeit gibt und vereinbaren die Gruppenzusammensetzung per facebook-Gruppe im voraus. Die weniger gut vernetzten sind dann leider diejenigen, die dafür doppelt schaffen. Es gibt übrigens auch faule oder unfähige Schweizer Studenten, die von den anderen zum Studienabschluss geschleppt werden. Bei den Ausländern sage ich nicht, dass sie faul oder unfähig sind. Der Zeitrahmen im Masterstudium ist zu eng gesteckt, als dass sie sich schnell genug integrieren.

Marc Dancer

08.10.2017|14:34 Uhr

J.B. + M.W: Das mag für einige wenige gelten. Generell aber verzeichnen wir einen Zerfall der Leistungsfähigkeit, des Wissens und der Bereitschaft zu lernen UND zu liefern! Dies nicht nur an der Uni, praktisch über die ganze Bildungspallete. Dafür nimmt die Orientierungslosigkeit zu und damit auch die Flucht in ideologische Ausreden!

Alex Schneider

07.10.2017|10:07 Uhr

Schweiz subventioniert ausländische StudentInnen: Einseitiger Europa-Vertrag!Unglaublich: Die Schweiz subventioniert jede ausländische Studentin und jeden ausländischen Studenten mit 8'000 – 15'000 CHF pro Jahr. Deren Herkunftsländer zahlen keinen Rappen. Was haben unsere Europa-Freunde wieder für einen einseitigen Vertrag ausgehandelt!

Michael Wäckerlin

06.10.2017|10:27 Uhr

@ Jürg Brechbühl: „ … ist es regelmässig so, das ein oder zwei Schweizer die Arbeitslast der Deutschen und Chinesen schultern müssen und das doppelte Pensum arbeiten.“ Wie wahr, wie wahr! Und wer das ausspricht, ist nicht «teamfähig».

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