Nichts als Pulverdampf

Nach jeder Massenschiesserei in den USA ertönt der Ruf nach strengeren Waffengesetzen. Doch es gibt nicht die ­geringste Aussicht, dass die Zahl von Schuss­waffenattacken abnehmen wird.

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Alex Baur, Redaktor

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Von Florian Schwab
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Kommentare

Michael Wäckerlin

11.10.2017|16:13 Uhr

@ Hans Baiker: Sehe ich auch so. Das Waffenrecht zeichnet ein ungeschminktes Bild der Beziehung zwischen Regierenden und Regierten. In Europa und in der Schweiz ist dies zunehmend die autoritäre Kleptokratie.

Hans Baiker

08.10.2017|23:21 Uhr

Wäckerlin: Sie formulieren es vornehm korrekt. Je etatistischer,sozialistischer die herrschende Klasse, desto restriktiver dasWaffenrecht, desto desolater allg. die Rechtslage des Bürgers. Es besteht immer die Möglichkeit, Events zu organisieren oder zu provozieren, um die Entwicklung schneller in die gewünschte Richtung voranzutreiben. Die SP-Entwaffungsinitivative und die aktuelle Schengen-Entwaffnung haben einen solchen Hintergrund. Die US-Demokraten erklären jeden Waffenbesitzer grundsätzlich für unzurechnungsfähig.

Marc Dancer

07.10.2017|12:43 Uhr

Die USA waren NIE ein friedlicher Staat! Begründet auf brutalsten Eroberungszügen, Genozid, Bürgerkrieg, Welt-Hegemonie-Macht, Selbsternannter Global-Sheriff, Plünderer usw. bin ich nicht überrascht, dass im Land selber Gewalt bis zum Exzess zelebriert wird. Der IS (eine CIA-Kreation) mit seinen muslimischen Supportern mittlerweile in Millionenzahl u. bereits in den USA "bestens integriert", hat ein neues Betätigungsfeld gefunden! Die Hintergründe u. Wahrheit des letzten "Schlachttages" in Las Vegas werden langsam aber sicher an die Oberfläche kommen müssen! Zuvieles stinkt da gewaltig!

Hans Baiker

06.10.2017|15:40 Uhr

Auffällig die Bestrebungen, dieses Attentat zu "normalisieren". In den USA häufen sie sich wegenden gesellschaftlichen Umwälzungen. In Europa eine Folge der Machtpolitik gewisser EU-Staaten. Gab ein Video mit Porträt, in dem der "Aktivist" an einer Anti-Trump Demo teil nahm. Ist nicht mehr auffindbar. Einiges ist zu ungewöhnlich. Mit Ausnahme des Waffentragens ist das US-Waffenrecht mit der CH vergleichbar. Es gibt Unterschiede wie bei uns seinerzeit im kantonalen Waffenrecht. Die westl. Trumphetze scheint erfolgreich. Es traf nur "pro Trump, pro gun, white supremaciests", so im Internet.

Michael Wäckerlin

06.10.2017|09:46 Uhr

Es geht in der Kampagne gegen den privaten Waffenbesitz ja auch nicht wirklich um die Vermeidung von Toten, sondern um die Sicherheit der politischen Klasse vor ihren Untertanen.Rätselhaft, warum gerade die Europäer, die alle paar Jahrzehnte üble Tyrannei und staatlich organisierte Blutbäder erleben, so grosses Vertrauen in das staatliche Gewaltmonopol haben.

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