«Liberale werden heimatlos»

Es war ein Kracher in einer an Erschütterungen reichen letzten Woche: Frauke Petry, ehemalige Chefin und Star-Politikerin der deutschen Rechten, gab überraschend ihren Parteiaustritt bekannt. Wir haben die mutige Frau, die Freund und Feind verstört, in ihrem Leipziger Büro besucht.

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Von David Schnapp

Kommentare

Rainer Selk

09.10.2017|09:35 Uhr

Jürg Brechbühl'Ich bin hier in der Schweiz zuhause. Deutsche Innenpolitik sollen die Deutschen machen. Mich betrifft sie nicht'.Absolut gesehen haben Sie da recht. Allerdings, was in den SPD und CDU 'Stiftungen' zusammengereimt wird, fliesst unmittelbar bei der SP und CVP und EU Brüssel ein. Zusammen mit vielen Schwätzern von dort wird das hier z. T. hochprofessoral (viel geredet, kaum viel Inhalt) anbetend übernommen. Das zu begreifen, ist auch hier leider nötig, weil es auf unsere mittelinks Politikhirne durchschlägt, bis hin zu hinterhältigen EU Knebelideen betr. CH-EU!

Michael Wäckerlin

06.10.2017|11:12 Uhr

Spätestens wenn linke Verbrecher gewalttätig werden und ihr Auto anzünden, sollte Frau Petry klar werden, dass es keinen Trostpreis für artiges Mitspielen und einen Platz am Kindertisch gibt. Die Einheitsparteien, die Medien und die Stiftungen sind a priori feindselig und werden jede Opposition gegen ihre Politik mit allen Mitteln bekämpfen, ganz gleich wie gesittet diese daherkommt. Auch kann man mit Geschwätz von „kulturellem Patriotismus“ keinen Blumentopf gewinne, solange Millionen von Arabern und Schwarzen eingeschleust werden.

Jürg Brechbühl

05.10.2017|21:22 Uhr

Ich bin hier in der Schweiz zuhause. Deutsche Innenpolitik sollen die Deutschen machen. Mich betrifft sie nicht.

Walter Roth

05.10.2017|10:45 Uhr

In einer Partei sollte Demokratie herrschen.Petry / Pretzell haben mit ihrem "Zukunftsantrag" aber genau diese demokratische Mehrheitsmeinung in der AfD missachtet, nicht verstanden.Damit begann ihr Niedergang in der AfD.Dieses kindische trotzen zum Ende hin, beweist für mich vor allem eines, Petry ist keine Persönlichkeit die eine Partei leiten sollte.In der AfD legen die Mitglieder mit Mehrheit den Kurs fest, dass muss akzeptiert werden.P & P haben gezeigt das das Wort "Postenjäger" auf die präzise zutrifft.

Walter Roth

05.10.2017|10:35 Uhr

Süssholzgeraspel....Ich beobachte die AfD seit sie entstand.Lucke hat schwere Fehler gemacht, die selben die Petry / Pretzell nun auch begehen.Lucke ging es darum ins Establishment zu kommen, P & P ebenso.Wäre das anders, Petry würde ihre Mandate niederlegen.-Nein der Deutsche Wähler der die AfD wählt, der will gerade das falsche Getue nicht mehr. Keine Intrigen, kein anbiedern, sondern echte Opposition.-Michael Klonovski hat "Bonny & Clyde" sehr gut beschrieben, ich vertraue seinem Urteil absolut.Petry hat gelogen, hat viele Fehler gemacht, wurde untragbar.

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