«Wer 80 Prozent arbeitet, ist rentabel»

Bringt eine Erhöhung der Studiengebühren eine bessere Ausbildung? Bildungsökonom Stefan Wolter zeigt, wie man dem Staat Verluste ersparen könnte.

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

Jürg Brechbühl

08.10.2017|19:22 Uhr

Um Missverständnissen vorzubeugen: Meine Informationen zur Uni Bern in meinem vorherigen Einwurf beziehen sich ausschliesslich auf die Jus-Fakultät. Die Jus-Fakultät der Uni Bern hat ihr Ausbildungsniveau so weit gesenkt, dass in der Jus-Fakultät 0% Durchfallquote herrschen und deutsche Jus-Studienversager in Scharen nach Bern an die Jus-Fakultät strömen. Die Folge davon ist, dass eine auffallend grossen Zahl von Berner Jus-Absolventen am Berner und auch am Solothurner Anwaltsexamen durchfallen. Der Präsident des Anwaltsverbandes musste deswegen bei der Jus-Fakultät der Uni Bern intervenieren.

Jürg Brechbühl

05.10.2017|11:13 Uhr

Zitat: "Man hofft zudem, mit guten Studierenden aus dem Ausland die Qualität des ganzen Studentenkörpers zu heben." -- Dreiste Lüge. In der BAZ und der Schweiz am Sonntag standen die wahren Gründe. Die Uni Basel bekommt pro ausländischen Bachelor- und Masterstudenten Subventionen direkt vom Bund. Man macht eine Grenzkostenrechnung und je mehr ausländische Studenten desto mehr in der Kasse. Die Uni Bern senkt im Jusstudium gezielt das Ausbildungsniveau und in Deutschland hat sich bei den Studienversagern herumgesprochen, dass an der Uni Bern eine Durchfallquote von 0% pro Jahrgang gilt.

Marc Dancer

05.10.2017|08:33 Uhr

Es gibt Studiengänge die zu leicht u. "überbevölkert" sind, diese sollten durch Studiengebühren und rückzahlbare Darlehen selbsttragend werden. Dann haben wir aber ein riesiges Manko an technisch- u. naturwissenschaftliche Ausgebildeten. Dort darf/sollte man ruhig nach Mass subventionieren dürfen! Für ausländischen Studenten müsste der Zugang plafoniert u. Kosten mitttagend sein, das ist eine ökonomische Frage, die beanwortet werden kann (wenn man will). Die CH Unis dümpeln immer so am Rande zur Bedeutungslosigkeit, warum nicht mal Excellency anstreben?? Das müsste aber politisch gewollt sein!

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