Deutliche Worte

Von lässlichen Sünden und ­Todsünden.

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

René Schnüriger

05.10.2017|13:48 Uhr

Schön für Sie Herr Wey, dass Sie alle Details über Wort-Herkunft usw., so genau kennen. Wenigstens Journalisten sollten ja schliesslich mit gutem Beispiel vorangehen und die Sprache pflegen. Ich, quasi als "Otto Normalanwender", würde mir die genannten Fehler wohl verzeihen. Nach zwei Wellen "Neue Deutsche Rechtschreibung" in meinem Leben, fühle ich mich etwas desorientiert. Oder hat sich jemand z.B. bei Spagetti und Yogurt um die Herkunft gekümmert? Nach der gleichen Logik müsste es daher schon bald Soniboi, Caputschino und Billiard heissen.

Nannos Fischer

05.10.2017|09:12 Uhr

«Referenz» kann auch direkt aus dem Lateinischen «referre» «auf etwas zurückbeziehen» abgeleitet werden, aus dem das französische «référence» kommt. Im übrigen liesse sich die Wohnung auch «Appartement» schreiben – warum muss es immer die englische Schreibweise sein? Und überhaupt: warum nicht «Wohnung»? Wird sie, wenn schon im Altbau, durch die Bezeichnung «Apartment» moderner? Ist natürlich auch billiger als eine Geschirrwaschmaschine… Was den letzten Abschnitt des Artikels betrifft: Bindestriche scheinen dank dem Englischen mittlerweile total aus dem Deutschen verbannt worden zu sein…

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