«Der einzig Normale in diesem Irrenhaus»

Nur weil er gegen den Strom schwimmt, wird Oliver Stone für verrückt erklärt. Dabei ist er ein Mensch der Aufklärung. Atemlos zerlegt er die schwarze Seele der Weltmacht Amerika. Geduldig entlockt er Autokraten Menschliches. Für die Weltwoche legt der Star-Regisseur in Los Angeles eine kurze Pause ein.

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

Christine Joos

09.10.2017|10:38 Uhr

Das Interview ist viel zu lang.

Pedro Reiser

07.10.2017|01:00 Uhr

@Paul Graf: Wenn Sie Hugo Chavez kritisieren, müssen Sie aber auch gleichzeitig die unseligen amerikanischen Geheimdienste kritisieren, die bisher jede unabhängige Regierung Venezuelas torpedierten. Es geht dort nämlich um die grössten Erdölvorkommen in der ganzen westlichen Hemisphäre, USA inbegriffen.

paul graf

06.10.2017|07:25 Uhr

Das Interview ist spannend und gut.Keine Frage.Weniger gut ist, dass kein Wort ueber den Film " South of the Border" verloren wird.Wer ihn sah, weiss, dass Stone in Bezug auf seine politische Gesinnung Feinden der Menschheit in die Haende spielt.Alle U.S.Hasser, vorallem Hugo Chávez, werden ins hellste und schoenste Licht gerueckt. Diktatoren, welche die Menschenrechte mit Fuessen treten und Laender verjochten, werden gebauchpinselt. Fahrlaessig,unverantwortlich und frevelhaft.Venezuela ist am Ende. Stone muesste fuer sein frivoles Tun bestraft und an den Pranger gestellt werden

Hans Baiker

05.10.2017|23:56 Uhr

Auch Trump hat vernünftige Ideen, die etliche seiner Vorgänger nicht hatten. Er hat die Tiefedes Sumpfs und das Demokratieverständnis seiner Gegner falsch eingeschätzt, sodass ihmnur noch der Twitter geblieben ist, und auch der nicht mehr vollständig. Er versucht sich immerwieder aus der Zwangsjacke zu befreien, siehe auch Passagen in seiner UNO-Rede. Es braucht Optimismuszu glauben, dass ihm grundlegende Aenderungen gelingen werden.

Pedro Reiser

05.10.2017|05:12 Uhr

Hervorragendes Interview! Oliver Stone versteht, was auf der Welt vorgeht, besser als alle mir bekannten westlichen Politologen, ausser Daniele Ganser.

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