Verfolgte Christen, schweigender Papst

Seit drei Jahren findet eine weltweite Christenverfolgung historischen Ausmasses statt. Keine Religionsgemeinschaft wird brutaler unterdrückt.

Kommentare

Nannos Fischer

30.01.2017|12:24 Uhr

Wenn man die verfolgten Christen in Schutz nimmt und die anprangert, die sie verfolgen, köpfen, ausrotten, und man dann eventuell gar vorzugsweise christliche Flüchtlinge aufnähme, könnte das geradezu als Parteinahme interpretiert werden und auf eine christenfreundliche Gesinnung schliessen lassen, was nicht ins Landschaftsbild passt. Hinein passt grenzenloses Verständnis und offene Türen und Herzen für die Verfolger; denn was müssen die Armen durchgemacht haben, bis sie so böse geworden sind. Und wo gehobelt wird, fliegen halt Späne. Man kann Christen christlich helfen, ohne zu verurteilen…

Nannos Fischer

28.01.2017|17:26 Uhr

«Er erklärt es mit dem schlechten historischen Ge­wissen vieler Europäer wg. ‹der kolonialistischen Vergangenheit›.» Kästner sagt dazu: «Neue Dummheiten werden durch alte Verbrechen höchstens erklärt, niemals entschuldigt.» Der Papst schein davon auszugehen, dass die Verfolgten es sich schliesslich schuldig seien, auch noch die andere Wange hinzuhalten. Wenn sie dazu noch imstande sind… In Frankreich werden jedes Jahr hunderte (ja: hunderte) christlicher Kirchen verwüstet, ohne dass davon ein einziges Wort in den verbreiteten Medien zu lesen wäre. Denn das könnte nach Stimmungsmache aussehen…

Hans Baiker

27.01.2017|18:16 Uhr

Gutmenschen müssten sich doch an der Christenverfolgungstören. Tun sie nicht, im Gegenteil sie beschönigen noch.Auch der linke Pontifex leidet an degenerativ bedingtemRealitätsverlust. Was braucht es eigentlich noch, um zu erkennen, wohin wir in diesem Fahrwasser treiben??

Wolfgang Bauer

26.01.2017|10:13 Uhr

Welchen Aufschrei würde es wohl weltweit geben, wenn Christen jährlich 1207-9000 Muslime ermorden würden? Wir hätten einen neuen muslimischen Dschihad. Aber es sind ja "nur" Christen und diese Pfeife von Papst schweigt zu dem neuzeitlichen Genozid an seinen eigenen Glaubensbrüdern, denen er vorsteht und für deren Glaubensschutz er eintreten muss. Dafür holt er weitere muslimische "Flüchtlinge" nach Europa und lässt christliche Familien bei ihren Peinigern zurück?! Franziskus sollte sich an seinen beiden Vorgängern orientieren. Das waren noch Päpste, denen der Neue das Wasser nicht reichen kann

René G. Sauvain

25.01.2017|20:59 Uhr

Das "Märchenschloss" Vatikan hat seit langem die Gelegenheit verpasst, sich der heutigen Zeitanzupassen und wundert sich, dass immer mehr Gläubiger aus der Kirche austreten. Vor allem die Jugend ist mehr als skeptisch und findet die Kirche passé, wie ich meine zu recht! Man kann doch nicht hunderte von Jahren die gleichen Phrasen dreschen. Wie wär's, wenn einer der reichsten Staatenetwas mehr Geld locker machen würde, um den kranken und hungernden Menschen zu helfen, statt zu versuchen, sie mit belanglosen Worten zu trösten, davon wird man nicht geheilt und wird nicht satt!

Die News des Tages aus anderer Sicht.

Montag bis Donnerstag ab 16 Uhr 30